2002

Fallstricke bei der Domainregistrierung vermeiden

Veröffentlicht am 19.12.2002

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Diese Tipps sollten Sie bei der Registrierung von Internet-Domains unbedingt beachten.

Kategorie: Domainrecht, Artikel

grossmarkt-dortmund.de

Veröffentlicht am 10.12.2002

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Urteil des LG Bochum vom 10.12.2002, Az.: 12 O 126/02

Die Bezeichnung "Großmarkt Dortmund" ist unterscheidungskräftig und genießt markenrechtlichen Schutz gegenüber der Domain "grossmarkt-dortmund.de". Der Begriff Großmarkt steht nicht nur für eine bestimmte Vertriebsform, sondern bezeichnet die zentrale Einkaufsmöglichkeit für Händler in der Stadt. Daher gibt es nach dem allgemeinen Sprachgebrauch in jeder Stadt nur einen Großmarkt auf dem Lebensmittel und Frischwaren an Einzelhändler veräußert werden. Ein Unterlassungsanspruch verjährt erst mit Beendigung des Störzustandes.

Kategorie: News & Urteile 2002, Markenrecht, Internetrecht, Domainrecht, Artikel

Befristungen im Arbeitsverhältnis

Veröffentlicht am 04.12.2002

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Urteil des BAG vom 04.12.2002, Az.: AZR 545/01

Arbeitsvertragsparteien können miteinander vereinbaren, dass eine Befristung nicht ohne Sachgrund möglich sein soll. Eine derartige Abbedingungsvereinbarung liegt jedoch nicht bereits dann vor, wenn im Arbeitsvertrag ein Sachgrund genannt wird.

Kategorie: Arbeitsrecht, Wirtschaft + Arbeit & Steuern

Preis ohne Monitor

Veröffentlicht am 28.11.2002

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Urteil des BGH vom 28.11.2002, Az.: I ZR 110/00

Die durch blickfangmäßige Herausstellung eines Preises dem Verbraucher vermittelte fehlerhafte Vorstellung, dieser beziehe sich auf das werbemäßig herausgestellte Gesamtpaket (hier: PC mit Monitor), wird nicht dadurch aufgehoben, daß es an anderer Stelle im Zusammenhang mit der Produktbeschreibung heißt, der Preis gelte nur für einen Teil der beworbenen Geräte.

Kategorie: News & Urteile 2002, Werberecht, Verbraucherrecht

Überstunden contra tarifliche Vergütungsansprüche

Veröffentlicht am 07.11.2002

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Urteil des BAG vom 07.11.2002, Az.: 2 AZR 742/00

Nimmt der Arbeitgeber einen Arbeitnehmer allein deshalb von der Zuweisung von Überstunden aus, weil der Arbeitnehmer nicht bereit ist, auf tarifliche Vergütungsansprüche zu verzichten, stellt diese eine unzulässige Maßregelung im Sinne des § 612 a BGB dar.

Kategorie: News & Urteile 2002, Arbeitsrecht, Wirtschaft + Arbeit & Steuern

Computerwerbung II

Veröffentlicht am 24.10.2002

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Urteil des BGH vom 24.10.2002, Az.: I ZR 50/00

Der in einer Fußzeile einer Werbeanzeige enthaltene Hinweis "Keine Mitnahmegarantie. Sofern nicht vorhanden, gleich bestellen. Wir liefern umgehend." kann geeignet sein, die beim Verbraucher durch die herausgestellte Bewerbung erweckte Erwartung, den beworbenen Artikel sofort mitnehmen zu können, zu zerstören.

Kategorie: News & Urteile 2002, Werberecht, Verbraucherrecht

public-com.de - Die Internetnutzer werden klüger

Veröffentlicht am 18.10.2002

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Urteil des LG Hamburg vom 18.10.2002, Az.: 416 O 75/02

Die Internetznutzer wussten es schon lange. Bereits kleinste Änderungen eines Zeichens in einer Webadresse führen zu einer anderen Webseite. Deshalb achteten diese bei der Eingabe der Webadresse in den Browser peinlich genau auf die Schreibweise, insbesondere Bindestriche. Jetzt hat das LG Hamburg im Fall public-com.de entscheiden, dass die Internetnutzer sehr genau zwischen den einzelnen Schreibweisen der Adressaten zu differenzieren wissen, und die Klage abgewiesen. Zahlreiche Gerichte hatten dies in der Vergangenheit anders beurteilt.

Kategorie: Domainrecht, Artikel

Gründung neuer Organgesellschaft kein Kündigungsgrund

Veröffentlicht am 26.09.2002

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Urteil des BAG vom 26.09.2002, Az.: 2 AZR 636/01

Die Entscheidung des Unternehmens, einen Betriebsteil durch eine noch zu gründende, finanziell, wirtschaftlich und organisatorisch in sein Unternehmen voll eingegliederte Organgesellschaft mit von dieser neu einzustellenden Arbeitnehmern weiter betreiben zu lassen, stellt kein dringendes betriebliches Erfordernis im Sinne des § 1 Abs. 2 KSchG dar, den in diesem Betriebsteil bisher beschäftigten Arbeitnehmern zu kündigen.

Kategorie: Arbeitsrecht, Wirtschaft + Arbeit & Steuern

Telefonnetzbetreiber muss Kunde die vollständige Rufnummer benennen

Veröffentlicht am 25.09.2002

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Urteil des AG Wiesbaden vom 25.09.2002, Az.: 92 C 1440/02

Telefongesellschaften, die das Inkasso von 0190-Gebühren übernehmen, müssen dem betroffenen Kunden auf Wunsch den entsprechenden Diensteanbieter nennen. Behauptet die Telefongesellschaft bereits eine Woche nach der Rechnungsstellung, sie könne den Diensteanbieter nicht ermitteln, sei dies “nicht nachvollziehbar”.  Mit dieser Begründung hat das Amtsgericht Wiesbaden jetzt die Klage einer Telefongesellschaft gegen einen Kunden zum Teil abgewiesen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (Quelle: dailerschutz.de)

Kategorie: News & Urteile 2002, Telekommunikationsrecht, Verbraucherrecht

drogerie.de - OLG Frankfurt hebt Urteil auf

Veröffentlicht am 12.09.2002

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Urteil des OLG Frankfurt/Main vom 12.09.2002, Az.: 6 U 128 /01

Mit Urteil vom 12.09.2002 hat das OLG Frankfurt das Urteil des LG Frankfurt im Fall www.drogerie.de aufgehoben. Damit bleibt die rechtliche Situation bei beschreibenden Domains weiter undurchsichtig.

Kategorie: Internetrecht

Beweisfragen bei Vertragsschluss in der Internet-Auktion

Veröffentlicht am 06.09.2002

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Urteil des OLG Köln vom 06.09.2002, Az.: 19 U 16/02

1. Das bloße Unterhalten einer E-Mail-Adresse führt ebenso wenig zur Tragung der Missbrauchsgefahr wie der bloße Besitz einer Kreditkarte.

2. Ein Anscheinsbeweis dafür, dass ein Gebot bei der Internet-Auktion tatsächlich vom Inhaber der E-Mail Adresse abgegeben worden ist, besteht nicht, da der Sicherheitsstandard im Internet nicht ausreichend ist, um aus der Verwendung eines geheimen Passworts auf denjenigen als Verwender zu schließen, dem dieses Passwort ursprünglich zugeteilt worden ist.

3. Der Anbieter bei einer Internetauktion ist nicht in seinem Vertrauen darauf geschützt, dass der Bieter mit dem Inhaber der E-Mail-Adresse identisch ist.

Kategorie: eBay-Recht, Internetrecht

Dreiecksgeschäft beinhaltet Aufhebungsvertrag

Veröffentlicht am 04.09.2002

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Urteil des ArbG Berlin vom 04.09.2002, Az.: 30 Ca 8920/02

Verabreden ein Arbeitnehmer, sein bisheriger Arbeitgeber sowie ein potentieller neuer Arbeitgeber im Zuge eines einheitlichen Rechtsgeschäfts, dass der Arbeitnehmer ab einem bestimmten Tag nur noch mit dem neuen Arbeitgeber im Arbeitsverhältnis stehen und ausschließlich für diesen tätig werden solle, so beinhaltet dieses Dreiecksgeschäft im Verhältnis zwischen dem Arbeitnehmer und seinem bisherigen Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag, der zur Wirksamkeit der Schriftform bedarf.

Kategorie: Arbeitsrecht, Wirtschaft + Arbeit & Steuern

Dreiecksgeschäft beinhaltet Aufhebungsvertrag

Veröffentlicht am 04.09.2002

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Urteil des ArbG Berlin vom 04.09.2002, Az. 30 Ca 8920/02

Verabreden ein Arbeitnehmer, sein bisheriger Arbeitgeber sowie ein potentieller neuer Arbeitgeber im Zuge eines einheitlichen Rechtsgeschäfts, dass der Arbeitnehmer ab einem bestimmten Tag nur noch mit dem neuen Arbeitgeber im Arbeitsverhältnis stehen und ausschließlich für diesen tätig werden solle, so beinhaltet dieses Dreiecksgeschäft im Verhältnis zwischen dem Arbeitnehmer und seinem bisherigen Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag, der zur Wirksamkeit der Schriftform bedarf.

Kategorie: News & Urteile 2002

Kein Anscheinsbeweis für Richtigkeit der Telefonrechnung

Veröffentlicht am 14.08.2002

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Urteil des AG Starnberg vom 14.08.2002, Az.: 2 C 1479/01

Wegen der offenbar neuen oder neu bekannten Betrugsmöglichkeit, darf der Beweis ersten Anscheins nicht mehr angewandt werden. Wenn Verbindungen softwaremäßig simuliert werden können, spricht der Anscheinsbeweis nicht mehr für die Richtigkeit einer plötzlich gegenüber früheren Rechnungen weit überholten Telefonrechnung. Die insoweit ergangene Rechtssprechung ist deshalb überholt.

Kategorie: News & Urteile 2002, Telekommunikationsrecht, Verbraucherrecht, Internetrecht

AG Starnberg - Kein Anscheinsbeweis für Richtigkeit der Telefonrechnung

Veröffentlicht am 14.08.2002

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Urteil des AG Starnberg vom 14.08.2002, Az.: 2 C 1479/01

Wegen der offenbar neuen oder neu bekannten Betrugsmöglichkeit, darf der Beweis ersten Anscheins nicht mehr angewandt werden. Wenn Verbindungen softwaremäßig simuliert werden können, spricht der Anscheinsbeweis nicht mehr für die Richtigkeit einer plötzlich gegenüber früheren Rechnungen weit überholten Telefonrechnung. Die insoweit ergangene Rechtssprechung ist deshalb überholt. 

Kategorie: Dialerrecht

Internetnutzer ist verpflichtet, sich gegen Dialer zu schützen

Veröffentlicht am 10.08.2002

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Urteil des AG Wiesbaden vom 10.08.2002, Az.: 92 C 1328/00 - 31 -

Der Nutzer muss dafür Sorge tragen, dass sich kein Dialer auf seinem Computer installiert oder zumindest den Computer so konfigurieren, dass eine selbständige Einwahl des Computers ins Netz nicht möglich ist. Gegenüber der Telekom ist der Inhaber des Telefonanschlusses zur Zahlung verpflichtet.

Kategorie: News & Urteile 2002, Telekommunikationsrecht, Verbraucherrecht, Internetrecht

AG Wiesbaden - Internetnutzer ist verpflichtet, sich gegen Dialer zu schützen

Veröffentlicht am 10.08.2002

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Urteil des AG Wiesbaden vom 10.08.2002, Az.: 92 C 1328/00 - 31 -

Der Nutzer muss dafür Sorge tragen, dass sich kein Dialer auf seinem Computer installiert oder zumindest den Computer so konfigurieren, dass eine selbständige Einwahl des Computers ins Netz nicht möglich ist. Gegenüber der Telekom ist der Inhaber des Telefonanschlusses zur Zahlung verpflichtet. 

Kategorie: Dialerrecht

Richtigkeit des Beweis des ersten Anscheins der Telefonrechnung

Veröffentlicht am 17.07.2002

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Urteil des AG Schwarzenbek vom 17.07.2002, Az.: 2 C 176102

Mit Urteil vom 17.07.2002 stellte das AG Schwarzenbek zuungunsten von durch 0190-Verbindungen Geschädigten fest, dass für die Richtigkeit der streitgegenständlichen Rechnung der Beweis des ersten Anscheins zugute kommt, soweit kein Anlass für die Annahme eines technischen Fehlers bestehe.

Auch stehe dem Geschädigten kein Zurückbehaltungsrecht aufgrund der Tatsache, dass mögliche unseriöse Anbieter von 0190-Nummern vom Netzbetreiber geduldet werden. Vielmehr muss sich der Netzbetreiber grundsätzlich nicht darum kümmern, wer zu welchem Zweck und aus welchen Motiven seine Leistungen in Anspruch nimmt.

Kategorie: News & Urteile 2002, Telekommunikationsrecht, Verbraucherrecht

AG Schwarzenbek - Richtigkeit des Beweis des ersten Anscheins der Telefonrechnung

Veröffentlicht am 17.07.2002

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Urteil des AG Schwarzenbek vom 17.07.2002, Az.: 2 C 176102

Mit Urteil vom 17.07.2002 stellte das AG Schwarzenbek zuungunsten von durch 0190-Verbindungen Geschädigten fest, dass für die Richtigkeit der streitgegenständlichen Rechnung der Beweis des ersten Anscheins zugute kommt, soweit kein Anlass für die Annahme eines technischen Fehlers bestehe.

Auch stehe dem Geschädigten kein Zurückbehaltungsrecht aufgrund der Tatsache, dass mögliche unseriöse Anbieter von 0190-Nummern vom Netzbetreiber geduldet werden. Vielmehr muss sich der Netzbetreiber grundsätzlich nicht darum kümmern, wer zu welchem Zweck und aus welchen Motiven seine Leistungen in Anspruch nimmt.

Kategorie: Dialerrecht

Sattelzug verdeckt Verkehrsschild - keine fahrlässige Geschwindigkeitsüberschreitung

Veröffentlicht am 13.06.2002

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Urteil des OLG Oldenburg vom 13.06.2002, Az.: Ss 147/02

Das OLG Oldenburg hat mir Urteil vom 13.06.02, Az. Ss 147/02 einen Betroffenen frei gesprochen, der mit seinem Kfz in eine Landstraße eingebogen war, in der die Geschwindigleitsbegrenzung durch einen abgestellten Sattelzug verdeckt worden war.

Kategorie: News & Urteile 2002
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