2012

"Kaleido" nicht gleich "Kaleidoskop"

Veröffentlicht am 21.05.2013

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Beschluss des BGH vom 22.11.2012, Az.: I ZB 72/11

a) Dem Zeichen „Kaleido“ fehlt für die Ware „Spielzeug“ nicht jegliche Unterscheidungskraft im Sinne von § 8 Abs. 2 Nr. 1 MarkenG. Insbesondere wird der Verkehr das Zeichen nicht stets als verkürzte Beschreibung der Ware „Kaleidoskop“ verstehen.

b) Abstrakte sprachwissenschaftliche Erkenntnisse, die auf der Annahme einer assoziativen Ergänzung von als Abkürzung erkannten Begriffen in einem vom Kontext vorgegebenen Sinn beruhen, können nicht ohne weiteres für die als Rechtsfrage zu beantwortende Beurteilung der Unterscheidungskraft herangezogenen werden.

Kategorie: Entscheidungen, Markenrecht, Deutsche Marke, Markenanmeldung, Namensrecht, Verwechslungsgefahr

Rechtsmissbräuchlicher Zuschlagsbeschluss

Veröffentlicht am 21.05.2013

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Urteil des BGH vom 15.11.2012, Az.: I ZR 128/11

Für eine auf §§ 3, 4 Nr. 11 UWG in Verbindung mit § 85a Abs. 2 ZVG gestützte wettbewerbsrechtliche Klage fehlt es im Hinblick auf die insoweit gemäß § 793 in Verbindung mit §§ 567 ff. ZPO, §§ 95, 97 ff. ZVG gegebenen Beschwerdemöglichkeiten regelmäßig am erforderlichen Rechtsschutzbedürfnis.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, Wettbewerbsrecht

Keine Telefonwerbung ohne vorherige Einwilligung

Veröffentlicht am 21.05.2013

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Urteil des OLG Frankfurt a.M. vom 04.12.2012, Az.: 6 U 133/11

Telefonwerbung ist ohne vorherige Einwilligung des angerufenen Verbrauchers wettbewerbsrechtlich unzulässig, sog. Cold-Calls.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, Wettbewerbsrecht, Verbraucherrecht

„SMS-to-Fax-Service“ ist zur Fristeinhaltung ausreichend

Veröffentlicht am 21.05.2013

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Urteil des OLG Brandenburg vom 10.12.2012, Az.: 1 Ws 218/12

Bei fristgebundenen Rechtsbehelfen benötigt es zur Fristwahrung nicht zwingend einer handschriftlichen Unterzeichnung. Entscheidend ist vielmehr, dass aus dem Schriftstück zuverlässig hervorgeht, von wem die Erklärung stammt. Die Berufungseinlegung mittels „SMS-to-Fax-Service“ kann somit grundsätzlich auch wirksam sein.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, Prozessrecht

Covermount

Veröffentlicht am 21.05.2013

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Urteil des BGH vom 25.10.2012, Az.: I ZR 162/11

a) Eine Mindestvergütung ist zum Schutz der Urheber vor einer möglichen Entwertung ihrer Rechte nicht nur dann erforderlich, wenn mit einer wirtschaftlichen Nutzung ihrer Werke keine geldwerten Vorteile erzielt werden, sondern auch dann, wenn damit nur so geringfügige geldwerte Vorteile erzielt werden, dass eine prozentuale Beteiligung am Erlös des Verwerters unzureichend wäre (Fortführung von BGH, Urteil vom 18. Mai 1955 - I ZR 8/54, BGHZ 17, 266 - Grundig-Reporter; Urteil vom 28. Oktober 1987 - I ZR 164/85, GRUR 1988, 373 - Schallplattenimport III; Urteil vom 1. Dezember 2010 I ZR 70/09, GRUR 2011, 720 = WRP 2011, 1076 - Multimediashow; Urteil vom 27. Oktober 2011 - I ZR 125/10, GRUR 2012, 711 = WRP 2012, 945 - Barmen Live; Urteil vom 27. Oktober 2011 - I ZR 175/10, GRUR 2012, 715 = WRP 2012, 950 - Bochumer Weihnachtsmarkt).

Kategorie: Urteile, Entscheidungen, Wettbewerbsrecht, Schadensersatz

Tonträgersampling die Zweite

Veröffentlicht am 08.05.2013

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Urteil des BGH vom 13.12.2012, Az.: I ZR 182/11

Eine entsprechende Anwendung des § 24 Abs. 1 UrhG ist bei der Benutzung fremder Tonaufnahmen ausgeschlossen, wenn es einem durchschnittlich ausgestatteten und befähigten Musikproduzenten zum Zeitpunkt der Benutzung der fremden Tonaufnahme möglich ist, eine eigene Tonaufnahme herzustellen, die dem Original bei einer Verwendung im selben musikalischen Zusammenhang aus Sicht des angesprochenen Verkehrs gleichwertig ist.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, Schadensersatz, Auskunft, Medienrecht, Musikrecht, Urheberrecht

"HOT" - Mangelnde Schutzfähigkeit der Markenbezeichnung

Veröffentlicht am 25.04.2013

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Beschluss des BPatG vom 09.10.2012, Az.: 27 W (pat) 49/11

Der Wort-/Bildmarke "HOT" fehlt es nach Ansicht des Bundespatentgerichts (BPatG) an Unterscheidungskraft. So kann dem Wort "hot" regelmäßig in der Werbung ein vielfältiger Sinngehalt zugesprochen werden. Als Konsequenz daraus und mit dem Hintergrund der einfachen graphischen Ausgestaltung der Wort-/Bildmarke fehlt es an ihrer Schutzfähigkeit.

Kategorie: Entscheidungen, Markenrecht, Gemeinschaftsmarke, Markenlöschung, Namensrecht

Völkl

Veröffentlicht am 19.04.2013

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Urteil des BGH vom 02.10.2012, Az.: I ZR 82/11

a) Besteht zwischen Gleichnamigen eine kennzeichenrechtliche Gleichgewichtslage, ist in die Prüfung, ob eine Partei trotz Störung der Gleichgewichtslage ein schutzwürdiges Interesse an der Ausweitung ihres Tätigkeitsbereichs hat (hier: Vertrieb auch von Skischuhen unter der Unternehmensbezeichnung der Beklagten), eine Änderung der Marktverhältnisse einzubeziehen, aufgrund deren der Verkehr erwartet, dass die in der Branche tätigen Unternehmen ein bestimmtes Produktsortiment (hier: Skier, Skibindungen und Skischuhe) anbieten.

b) Der gegen den Geschäftsführer einer Gesellschaft bestehende Auskunftsanspruch erlischt nicht mit dem Ausscheiden aus der Geschäftsleitung.

Kategorie: Urteile, Entscheidungen, Markenrecht, Deutsche Marke

Markenbezeichnung "READY TO FUCK" verstößt gegen die guten Sitten

Veröffentlicht am 16.04.2013

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Beschluss des BGH vom 02.10.2012, Az.: I ZB 89/11

Für die Beurteilung, ob eine Marke gegen die guten Sitten im Sinne von § 8 Abs. 2 Nr. 5 MarkenG verstößt, kommt es nicht nur auf die Sicht der Verkehrskreise an, an die sich die mit der Marke beanspruchten Waren und Dienstleistungen richten, sondern auch auf die Anschauung der Teile des Publikums, die dem Zeichen im Alltag begegnen. Maßstab für die Beurteilung des Sittenverstoßes ist eine normal tolerante und durchschnittlich sensible Sichtweise der maßgeblichen Verkehrskreise. Die Wortfolge "READY TO FUCK" verstößt gegen die guten Sitten im Sinne von § 8 Abs. 2 Nr. 5 MarkenG.

Kategorie: Entscheidungen, gewerblicher Rechtsschutz, Patentrecht, Markenrecht, Kurioses, Markenanmeldung

Statthaftigkeit eines Besichtigungsanspruchs bei möglicher Urheberrechtsverletzung bei Teilen einer Software

Veröffentlicht am 16.04.2013

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Urteil des BGH vom 20.09.2012, Az.: I ZR 90/09

Einem Anspruch auf Herausgabe des Quellcodes eines Computerprogramms nach § 809 BGB zum Zwecke des Nachweises einer Urheberrechtsverletzung steht nicht entgegen, dass unstreitig nicht das gesamte Computerprogramm übernommen wurde, sondern lediglich einzelne Komponenten und es deswegen nicht von vornherein ausgeschlossen werden kann, dass gerade die übernommenen Komponenten nicht auf einem individuellen Programmierschaffen desjenigen beruhen, von dem der Kläger seine Ansprüche ableitet.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, IT-Recht, Urheberrecht, IT-Verträge

Ausübung unzulässigen Drucks wegen Unterschreitung der Preisempfehlung

Veröffentlicht am 12.04.2013

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Beschluss des BGH vom 06.11.2012, Az.: KZR 13/12 (KG)

Es wird unzulässiger Druck ausgeübt (§ 21 Abs. 2 GWB), wenn der Hersteller den Betreiber eines Online-Shops kontaktiert und diesen informiert, dass seine Preise die unverbindlichen Preisempfehlungen des Herstellers unterschreiten und dies betriebswirtschaftlich nicht nachvollziehbar ist.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, Internetrecht, Kartellrecht, Preisangaben, gewerblicher Rechtsschutz

Keine Verpflichtung von Eltern ein Verbot von Teilnahme des Kindes an Tauschbörsen ohne Anlass regelmäßig zu kontrollieren

Veröffentlicht am 11.04.2013

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Urteil des BGH vom 15.11.2012, Az.: I ZR 74/12

Eltern genügen ihrer Aufsichtspflicht über ein normal entwickeltes 13-jähriges Kind, das ihre grundlegenden Gebote und Verbote befolgt, regelmäßig bereits dadurch, dass sie das Kind über die Rechtswidrigkeit einer Teilnahme an Internettauschbörsen belehren und ihm eine Teilnahme daran verbieten. Eine Verpflichtung der Eltern, die Nutzung des Internets durch das Kind zu überwachen, den Computer des Kindes zu überprüfen oder dem Kind den Zugang zum Internet (teilweise) zu versperren, besteht grundsätzlich nicht.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, Internetrecht, Filesharing, Jugendschutz, Urheberrecht, Medienrecht, Musikrecht, Top-Urteile

Unzulässige Werbeanrufe

Veröffentlicht am 09.04.2013

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Urteil des OLG Frankfurt a.M. vom 22.05.2012, Az.: 14 U 64/11

Kundenwerbung in Form des Telefonvertriebes ist nur dann zulässig, wenn der Angerufene vor dem Gespräch ausdrücklich in das Gespräch einwilligt. Eine Einwilligung kann nicht bereits dann angenommen, weil der Angerufene das Gespräch annimmt und fortführt. Auch das Einverständnis eines Ehepartners kann dem Angerufenen nicht zugerechnet werden. Die von einem Dritten erteilte Einwilligung bedeutet nicht zugleich die Einwilligung der angerufenen Person.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, Glücksspielrecht, Internetrecht, Telekommunikationsrecht, Belästigende Werbung, Telefonwerbung, Verbraucherrecht, Vertriebsrecht, Wettbewerbsrecht, Persönlichkeitsrecht

Providerwechsel ohne Auftrag des Domaininhabers unzulässig

Veröffentlicht am 09.04.2013

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Urteil des BGH vom 25.10.2012, Az.: VII ZR 146/11

a) Die Domainbedingungen der Domain-Registrierungsstelle DENIC eG von 2004 erfordern für einen Providerwechsel einen vom Domaininhaber autorisierten Auftrag. Nach den Erläuterungen der DENIC zum Providerwechsel kommt dem Schweigen des bisher die Domain verwaltenden DENIC-Mitglieds auf Anfragen der Beklagten, zu einem Providerwechselauftrag Stellung zu nehmen, nicht der Erklärungswert zu, dass das bisher die Domain verwaltende DENIC-Mitglied im Namen des Domaininhabers dem Providerwechsel zustimmt und damit den neuen Provider im Wege der Erteilung einer Außenvollmacht bevollmächtigt.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, Internetrecht, Domainrecht, IT-Recht, Telekommunikationsrecht

„Die Heiligtümer des Todes“ – Statthaftigkeit der Beschwerden von Anschlussinhabern gegen die Gestattung von Auskunftserteilung

Veröffentlicht am 08.04.2013

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Beschluss des BGH vom 05.12.2012, Az.: I ZB 48/12

a) Die Beschwerde eines Anschlussinhabers gegen die Gestattung der Auskunftserteilung nach § 101 Abs. 9 Satz 1 UrhG ist gemäß § 62 Abs. 1 und 2 Nr. 2 FamFG auch dann statthaft, wenn sie erst nach Erteilung der Auskunft eingelegt worden ist.

b) Die Beschwerdefristen des § 63 Abs. 3 FamFG gelten nicht für Beschwerden von Anschlussinhabern gegen die Gestattung der Auskunftserteilung nach § 101 Abs. 9 Satz 1 UrhG.

Kategorie: Entscheidungen, Urheberrecht, Datenschutz, Internetrecht, Filesharing, IT-Recht, Medienrecht, Filmrecht, Musikrecht

Grenzen wettbewerbsrechtlich zulässiger Telefonwerbung auch für wohltätige Organisation

Veröffentlicht am 08.04.2013

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Urteil des OLG Köln vom 07.12.2012, Az.: 6 U 69/12

Im Rahmen geschäftlicher Handlungen ist es grundsätzlich unzulässig, Verbraucher ohne deren vorheriges ausdrückliches Einverständnis zum Zwecke der Werbung anzurufen. Auch Angebote für Hausnotrufdienste eines Malteserordens, der hiermit keine Gewinnerzielungsabsicht, sondern ausschließlich wohltätige und religiöse Motive verfolgt, können eine unzumutbare belästigende Telefonwerbung darstellen. Maßgeblich ist nicht der Grund des Tätigwerdens, sondern die tatsächliche Stellung im Wettbewerb.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, gewerblicher Rechtsschutz, Verbraucherrecht, Wettbewerbsrecht, Belästigende Werbung, Telefonwerbung

Abmahnung der Rechtsanwaltskammer Nürnberg wegen des Verstoßes gegen das Rechtsdienstleistungsgesetz

Veröffentlicht am 02.04.2013

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Neu im abmahnBAROMETER:

Uns liegt eine Abmahnung der Rechtsanwaltskammer Nürnberg vor, in der unserer Mandantschaft ein Verstoß gegen das Rechtsdienstleistungsgesetz vorgeworfen wird.

Kategorie: abmahnBAROMETER, Abmahnung, Vertragsstrafe, Abmahnung Verletzer, Internetrecht, Berufsrecht, Werberecht

Hervorhebung eines „Werbepreises“ durch farbige Gestaltung oder größere Schriftgröße wettbewerbswidrig

Veröffentlicht am 25.03.2013

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Urteil des OLG Brandenburg vom 11.12.2012, Az.: 6 U 27/10

Eine blickfangmäßig durch eine deutlich größere gelbe Schrift auf rotem Grund jeweils zu zahlende monatliche Rate von 49 € in einem Möbelprospekt , die zudem irreführend als „Lieferpreis“ bezeichnet wird, verstößt gegen die Preisangabenverordnung (PAngV) und ist wettbewerbswidrig. Dies gilt insbesondere dann, wenn der tatsächlich zu zahlende Endpreis deutlich kleiner in schlecht lesbarer Schrift dargestellt wird, wobei der Endpreis nochmals in einem deutlich kleineren Schriftbild dargestellt wird als die darüber in dem weiß unterlegten Textfeld angegebene Zahl der Monatsraten.

Kategorie: Verbraucherrecht, Werberecht, Urteile, Entscheidungen, Preisangaben

Vergütungspflicht auch ohne Vertrag

Veröffentlicht am 21.03.2013

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Urteil des OLG Köln vom 16.11.2012, Az.: 19 U 93/12

Die Klägerin hat für die Beklagte EDV-Dienstleistungen erbracht. Nachdem eine Funktion des EDV-Systems, die jedoch für den Geschäftsbetrieb der Beklagten wichtig war, nicht mehr lief, stellte die Klägerin den lauffähigen Zustand des Systems wieder her, ohne dass hierüber ein Vertrag zustande gekommen wäre. Das Oberlandesgericht Köln hat entschieden, dass die Klägerin einen Anspruch auf Ersatz der notwendigen Aufwendungen für die Wiederherstellung des Systems aus Geschäftsführung ohne Auftrag hat.

Kategorie: Urteile, Entscheidungen, IT-Recht, IT-Verträge, Haftung

Berichterstattung bei Verdacht auf Stasi-Tätigkeit

Veröffentlicht am 19.03.2013

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Urteil des BGH vom 11.12.2013, Az.: IV ZR 314/10

Die Presse darf Verlautbarungen des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR ein gesteigertes Vertrauen entgegenbringen.

Kategorie: Urteile, Entscheidungen, Persönlichkeitsrecht, Presserecht
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