

Personalisierte und mit Passwörtern geschützte Zugangsdaten sind gerade im Internet keine Seltenheit. Trotzdem hört man immer wieder davon, dass persönliche Zugangsdaten von anderen Personen genutzt wurden, welche dann unter fremden Namen ihr Unwesen getrieben haben. Durch diesen Missbrauch persönlicher Daten kann ein großer Schaden entstehen.
Um dies zu verhindern bzw. die Wahrscheinlichkeit eines Datenmissbrauchs zu verringern, ist die Wahl des Passworts, das zur Identifizierung des Nutzers dient, ganz entscheidend. Das gewählte Passwort sollte nicht zu allgemein sein, da beispielsweise Ziffernfolge oder geläufige kurze Wörter schneller geknackt werden. Rechtsanwalt Julian N. Modi empfiehlt, eine individuelle, eigenständig erdachte Kombination aus Ziffern und Buchstaben zu verwenden. Die Zugangsdaten, also der Zugangsname und das Passwort, sollten dann vor neugierigen Blicken unter Verschluss gehalten und niemandem mitgeteilt werden.
Sollte es dennoch zu einem Missbrauch von Zugangsdaten kommen, drohen beispielsweise Betrugshandlungen und Persönlichkeitsrechtsverletzungen. Vergessen sollte man nicht, dass Fremde unter falschen Namen dann all das tun können, was man sonst selbst über diesen Zugang erledigt. Dabei hat es nach außen hin den Anschein, als wären sie der Inhaber der Zugangsdaten, was die Gefährlichkeit des Missbrauchs dieser Daten ausmacht. Die rechtswidrige Ausnutzung fremder Zugangsdaten ist strafbar.
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