Haftung für Pharming

Veröffentlicht am 15.05.2012

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Urteil des BGH vom 24.04.2012, Az.: XI ZR 96/11

Ein Bankkunde, der im Online-Banking Opfer eines Pharming-Angriffs wird, handelt fahrlässig, wenn er beim Log-In-Vorgang trotz ausdrücklichen Warnhinweises gleichzeitig zehn TAN eingibt.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, Internetrecht, Haftung, Verbraucherrecht

Negative Zahnarzt-Bewertung muss gelöscht werden

Veröffentlicht am 09.05.2012

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Pressemitteilung Nr. 9/12 des LG Nünberg-Fürth zum Urteil vom 08.05.2012, Az.: 11 O 2608/12

Der Betreiber eines Bewertungsportals für Zahnärzte wurde im Rahmen der Störerhaftung zur Löschung eines negativen anonymen Beitrags verurteilt. Der Portalbetreiber weigerte sich eine negative Bewertung zu löschen, nachdem der betroffene Zahnarzt diesen darauf hingewiesen hat, dass die in Rede stehende Behandlung gar nicht stattgefunden hat. Der Provider hätte die Beanstandung genauer prüfen müssen und vom Bewertertenden einen Nachweis für die tatsächliche Durchführung der Behandlung verlangen müssen.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, Internetrecht, Providerhaftung, Persönlichkeitsrecht, Äußerungsrecht

Haftung für Links auf pornographische Inhalte

Veröffentlicht am 04.05.2012

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Urteil des VG Düsseldorf vom 20.03.2012, Az.: 27 K 6228/10

Der Domaininhaber haftet als Störer, wenn im Rahmen des Domain-Parkings auf pornographische Inhalte verlinkt wird.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, Internetrecht, Domainrecht, Admin-C, Haftung, Linkhaftung, Jugendschutz

YouTube haftet als Störer

Veröffentlicht am 03.05.2012

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Urteil des LG Hamburg vom 20.04.2012, Az.: 310 O 461/10

YouTube haftet nicht als Täter für urheberrechtsverletzende Videos, die seine Nutzer einstellen. YouTube hat die Videos nicht selbst hochgeladen und auch nicht zu Eigen gemacht. Allerdings haftet YouTube ab Kenntnis von den urheberrechtsverletzenden Videos als Störer. Ab diesem Zeitpunkt ist YouTube verpflichtet die rechtsverletzenden Videos zu sperren und weitere Uploads von Videos, welche die gemeldeten rechtsverletzenden Inhalte enthalten zu verhindern. Hierzu sind MD5-Filter, das Content-ID-Verfahren und Wortfilter einzusetzen.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, Internetrecht, Medienrecht, Urheberrecht, Haftung, Providerhaftung

regierung-oberfranken.de

Veröffentlicht am 02.05.2012

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Urteil des BGH vom 27.10.2011, Az.: I ZR 131/10

a) Die für die Registrierung von Domainnamen unter der Top-Level-Domain „.de“ zuständige DENIC haftet dann als Störerin, wenn sie von Dritten auf eine offenkundige, von ihrem Sachbearbeiter unschwer zu erkennende Verletzung des Namensrechts hingewiesen wird (Fortführung von BGHZ 148, 13 - ambiente.de).

b) Eine solche offenkundige Namensrechtsverletzung liegt vor, wenn es sich bei dem als verletzt geltend gemachten Namen um die offizielle Bezeichnung der für die Verwaltung eines Regierungsbezirks zuständigen Behörde handelt und der beanstandete Domainnamen von einem in Panama ansässigen Unternehmen registriert worden ist.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, Internetrecht, Domainrecht, Markenrecht, Namensrecht, Admin-C, Haftung

Haftung für das Parken einer Domain

Veröffentlicht am 27.04.2012

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Urteil des OLG Stuttgart vom 19.04.2012, Az.: 2 U 91/11

Ein Unternehmen, dass Domains für seine Kunden „parkt“, haftet als Störer für markenrechtsverletzende Domains, wenn es auf die Rechtsverletzung per Email hingewiesen wurde und trotzdem untätig blieb.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, Internetrecht, Domainrecht, Markenrecht, Deutsche Marke, Gemeinschaftsmarke, Verwechslungsgefahr, Telekommunikationsrecht, Wettbewerbsrecht, gewerblicher Rechtsschutz, Lizenzverträge, Providerhaftung

Benutzung fremder eBay-Accounts

Veröffentlicht am 27.04.2012

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Urteil des LG Bonn vom 28.03.2012, Az.: 5 S 205/11

Wird ein fremder Account bei einer Internet-Auktion gebraucht, so liegt in der Regel ein Handeln unter fremden Namen vor. Für die Frage, ob der tatsächlich Handelnde oder der Accountinhaber Vertragspartner wird, kommt es auf den Empfängerhorizont des anderen Vertragsteils an. Der Verkäufer muss sich dabei auf die abrufbaren Daten des Käufers verlassen können, so dass ein Eigengeschäft des Handelnden mangels Erkennbarkeit der abweichenden Identität regelmäßig nicht in Betracht kommt.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, Internetrecht, eBay-Recht, Fernabsatzrecht, Haftung, Kaufrecht

Haftung für Pharming

Veröffentlicht am 24.04.2012

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Pressemitteilung des BGH vom 24.04.2012, Az.: XI ZR 96/11

Wer TAN-Nummern des Online-Banking auf Grund eines Pharming-Angriffs herausgibt, obwohl die Bank davor regelmäßig warnte, handelt fahrlässig und haftet für den ihm daraus entstandenen Schaden in Fällen vor dem 31.10.2009.

Kategorie: Urteile, Entscheidungen, Internetrecht, Haftung, Verbraucherrecht

YouTube vs. GEMA

Veröffentlicht am 23.04.2012

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Pressemitteilung des LG Hamburg vom 20.04.2012, Az.: 312 O 461/10

Das LG Hamburg hat nun im Rechtsstreit zwischen dem Betreiber des Videoportals YouTube und der Verwertungsgesellschaft GEMA entschieden und sich zu den urheberrechtlichen Pflichten von YouTube geäußert. Entgegen der Ansicht der GEMA lehnte das Gericht eine "Täterhaftung" ab, da YouTube die Videos nicht selbst hochlädt und sich auch deren Inhalt nicht zu eigen macht. Allerdings haftet YouTube als „Störer“. YouTube ist verpflichtet die betroffenen Videos unverzüglich nach Kenntnis der Rechtsverletzung zu sperren.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, Internetrecht, Medienrecht, Urheberrecht, Haftung, Providerhaftung

Eltern haften für ihre Kinder

Veröffentlicht am 11.04.2012

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Urteil des OLG Köln vom 23.03.2012, Az.: 6 U 67/11

Die Eltern eines minderjährigen Kindes haften für den durch den illegalen Download entstandenen Schaden, wenn sie ihre Aufsichtspflicht aus § 832 BGB verletzt haben. Der Aufsichtspflicht ist beispielsweise dann genüge getan, wenn ein Programm installiert wird, das die Installation neuer Programme verhindert und eine Kontrolle der besuchten Seiten sowie der installierten Programme regelmäßig erfolgt.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, Internetrecht, Filesharing, Haftung, Urheberrecht, Medienrecht

Zur Haftung des Admin-C bei (zu) schwer erkennbarem Impressum I

Veröffentlicht am 05.04.2012

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Beschluss des LG Hamburg vom 14.04.2010, Az.: 315 O 375/09

Der Link zum Impressum einer Webseite ist auch dann im ausreichenden Maß leicht erkennbar im Sinne des § 5 TMG, wenn der Begriff „Impressum“ gewählt und er in einer kleinen und grauen Schrift auf schwarzem Hintergrund dargestellt wird.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, Internetrecht, Haftung, Domainrecht, Admin-C, Impressum, Informationspflichten, kanzlei.biz intern, Wettbewerbsrecht, gewerblicher Rechtsschutz

Zur Haftung des Admin-C bei (zu) schwer erkennbarem Impressum II

Veröffentlicht am 04.04.2012

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Beschluss des HansOLG Hamburg vom 17.01.2012, Az.: 3 W 54/10

1. Der Admin-C haftet grundsätzlich nicht für eine Rechtsverletzung, die durch das Betreiben der Domain verwirklicht wurde. Der Admin-C nimmt grundsätzlich an der Privilegierung der DENIC teil. Eine Haftung des Admin-C kommt in Betracht, wenn er als Täter- oder Teilnehmer gehandelt hat. Die Grundsätze der Störerhaftung können im lauterkeitsrechtlichen Bereich nicht (mehr) angewendet werden.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, Internetrecht, Domainrecht, Admin-C, Haftung, Impressum, Informationspflichten, kanzlei.biz intern, gewerblicher Rechtsschutz

Rapidshare haftet als Störer

Veröffentlicht am 02.04.2012

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Urteil des HansOLG Hamburg vom 14.03.2012, Az.: 5 U 87/09

Der Filehoster Rapidshare haftet für Urheberrechtsverletzungen seiner User als Störer auf Unterlassung. Das Werk ist nicht bereits mit dem Upload öffentlich zugänglich gemacht, sondern erst mit der Verbreitung der Links, die auf das Werk verweisen. Das Geschäftsmodell von Rapidshare ist nicht rechtswidrig. Allerdings birgt das Geschäftsmodell von Rapidshare strukturell die Gefahr von massenhaften Urheberrechtsverletzungen in sich, sodass ihm gleichwohl gesteigerte Prüfungs- und Handlungspflichten aufzuerlegen sind.

Kategorie: Urteile, Entscheidungen, Internetrecht, Haftung, Linkhaftung, Providerhaftung, Urheberrecht, Top-Urteile, Filesharing, IT-Recht

Fälschungen bei eBay

Veröffentlicht am 02.04.2012

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Pressemitteilung des BGH vom 28.03.2012, Az.: VIII ZR 244/10

Wird bei einer Internetauktion der Startpreis mit 1 EUR angesetzt, so hat dies grundsätzlich keinen Aussagegehalt über den tatsächlichen Wert des angebotenen Produkts bzw. darüber, ob es ein Originalprodukt ist. Der am Ende erzielte Preis richtet sich bei Onlineauktionen nicht nach dem Startpreis, sondern nach den Maximalgeboten der Interessenten, so dass auch für Artikel mit geringem Startpreis ein hoher Preis erzielt werden kann.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, Internetrecht, Fernabsatzrecht, eBay-Recht, Haftung, Kaufrecht, Top-Urteile, Verbraucherrecht, Produktpiraterie

Betreiber von kino.to verurteilt – User auch strafbar?

Veröffentlicht am 26.03.2012

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Urteil des AG Leipzig vom 21.12.2011, Az.: 200 Ls 390 Js 184/11

Im Rahmen einer Verurteilung eines Mitarbeiters von kino.to vertritt das AG Leipzig die Ansicht, dass bereits die Nutzung eines Streamingprogamms (Betrachten eines Streams) eine Urheberrechtsverletzung darstellt. Zwar werden während des Streamingvorganges Teile des Films nur temporär gespeichert, doch auch dies stellt eine Vervielfältigung im Sinne des § 16 UrhG dar. Die Ausnahmevorschrift § 44a UrhG ist nicht einschlägig, da insbesondere die vorübergehenden Vervielfältigungsstücke im Streamingvorgang eine ganz wesentliche wirtschaftliche Bedeutung für den Nutzer haben.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, Internetrecht, Medienrecht, Internetstrafrecht, Urheberrecht, Prominentes, Haftung, Providerhaftung, Linkhaftung, Filesharing

Haftet Rapidshare für seine User?

Veröffentlicht am 21.03.2012

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Kommentar zum Urteil des HansOLG Hamburg vom 14.03.2012, Az.: 5 U 87/09

Nicht erst seit der Inhaftierung von Kim Schmitz (Megaupload) stellt sich die Frage, ob sogenannte Filehoster für den urheberrechtswidrigen Content verantwortlich gemacht werden können, die User einstellen.

Das schweizerische Unternehmen Rapidshare ist ein Filehoster der ersten Stunde. Dementsprechend führt das Unternehmen seit Jahren Gerichtsverfahren wegen der urheberrechtlichen Relevanz seines Geschäftsmodells.

Nunmehr hat das OLG Hamburg eine Haftung des Filehosters Rapidshare erneut bejaht (OLG Hamburg, Urteil vom 14.03.2012, Az.: 5 U 87/09).

Kategorie: Artikel, Internetrecht, IT-Recht, Haftung, Providerhaftung, Linkhaftung, Urheberrecht, Abmahnung, Filesharing

Rapidshare haftet

Veröffentlicht am 19.03.2012

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Pressemitteilung des OLG Hamburg vom 15.03.2012, Az.: 5 U 87/09

Rapidshare trifft die Pflicht konkrete Maßnahmen zur Vermeidung von Urheberrechtsverletzungen zu treffen, sobald diese bekannt geworden sind. Ein Geschäftsmodell, das den Upload und Download von Dateien ermöglicht, führt als solches zwar noch nicht zu dieser Pflicht. Allerdings birgt das Geschäftsmodell von Rapidshare die Gefahr massenhafter Urheberrechtsverletzungen in sich, sodass die Erfüllung von Prüf- und Handlungspflichten zumutbar ist.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, Internetrecht, Haftung, Top-Urteile, Urheberrecht, Urheberrecht-Datenbanken, Filesharing, Providerhaftung, Linkhaftung

Vorsicht bei kostenfreien Vertragsformularen im Internet

Veröffentlicht am 13.03.2012

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Pressemitteilung des LG Oldenburg vom 13.02.2012, Az.: 6 O 2527/11

Ein im Internet zur Verfügung gestellter vorformulierter Kaufvertrag stellt AGB dar. Ein wirksam formulierter Gewährleistungsausschluss muss deshalb nicht nur eine Einschränkung bezüglich Schadensersatzansprüche, sondern auch für Schäden an Leben, Körper und Gesundheit enthalten.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, AGB-Recht, Internetrecht, Haftung, Kaufrecht, Verbraucherrecht

„Embedded Content“

Veröffentlicht am 02.03.2012

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Urteil des OLG Düsseldorf vom 08.11.2011, Az.: I-20 U 42/11

Die Einbindung von Fotos im Rahmen einer Webseite durch einen Link in Form eines "Embedded Content", stellt eine Urheberrechtsverletzung durch den Linksetzenden dar. Das Setzen eines "Embedded Content" ist nicht vergleichbar mit einem Hyperlink, da bei einem "Embedded Content" die geschützten Werke nicht über die Website des Berechtigten öffentlich zugänglich gemacht werden, sondern auf der Website des Linksetzenden.

Kategorie: Urteile, Abmahnung, Abmahnung Rechteinhaber, Internetrecht, Haftung, Linkhaftung, Providerhaftung, Urheberrecht, Entscheidungen, Urheberrecht-Fotos

ACTA – Rechtsanwalt Arthur Kempter im Interview mit AGITANO Wirtschaftsforum Mittelstand

Veröffentlicht am 27.02.2012

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Ist ACTA das Ende des freien Internets oder ein Segen für diejenigen, die ein Recht am geistigen Eigentum ihr Eigen nennen dürfen?

Kategorie: Internetrecht, gewerblicher Rechtsschutz, Markenrecht, Urheberrecht, Wettbewerbsrecht, Patentrecht, Gebrauchsmusterrecht, Geschmacksmusterrecht, IT-Recht, Haftung, Providerhaftung, kanzlei.biz intern, Interviews
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