Telekommunikationsrecht

Inkrafttreten der Einführung einer gesetzlichen Preisansagepflicht bei Call-by-Call-Gesprächen aufgeschoben

Veröffentlicht am 10.05.2012

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Pressemitteilung des BVerfG vom 04.05.2012, Az.: 1 BvR 367/12

Gemäß des am 03. Mai 2012 ausgefertigten § 66b Telekommunikationsgesetz (TKG), muss vor Beginn eines sogenannten Premium-Dienst-Telefongespräches (z.B. Call-by-Call) durch den Telekommunikationsanbieter eine Preisansage erfolgen. Erfolgt während des Telefonats eine Tarif-Änderung, muss auch hierüber der Kunde informiert werden. Unterlässt der Anbieter eine solche Preisangabe, besteht für den Kunden keine Zahlpflicht und der Anbieter kann mit einem Ordnungsgeld belegt werden. Da diese Verpflichtung zur Preisansage jedoch ohne Übergangsfrist in Kraft treten soll, rügte ein Telekommunikationsanbieter erfolgreich die Verletzung seiner Grundrechte vor dem Bundesverfassungsgericht. Aus diesem Grunde darf die Neufassung des Gesetzes nicht vor dem 1. August 2012 in Kraft treten.

Kategorie: Entscheidungen, Telekommunikationsrecht, Verbraucherrecht, Wirtschaft + Arbeit & Steuern

Wer ist Betreiber einer Telekommunikationslinie?

Veröffentlicht am 10.05.2012

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Urteil des BGH vom 16.03.2012, Az.: V ZR 98/11

Betreiber einer Telekommunikationslinie ist, wer über deren Nutzung zu Zwecken der Telekommunikation tatsächlich und rechtlich bestimmen kann; die umfassende Verfügungsbefugnis über alle körperlichen Bestandteile der Telekommunikationslinie ist nicht erforderlich.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, Telekommunikationsrecht

Haftung für das Parken einer Domain

Veröffentlicht am 27.04.2012

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Urteil des OLG Stuttgart vom 19.04.2012, Az.: 2 U 91/11

Ein Unternehmen, dass Domains für seine Kunden „parkt“, haftet als Störer für markenrechtsverletzende Domains, wenn es auf die Rechtsverletzung per Email hingewiesen wurde und trotzdem untätig blieb.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, Internetrecht, Domainrecht, Markenrecht, Deutsche Marke, Gemeinschaftsmarke, Verwechslungsgefahr, Telekommunikationsrecht, Wettbewerbsrecht, gewerblicher Rechtsschutz, Lizenzverträge, Providerhaftung

Wann beginnt eigentlich ein DSL-Vertrag? - Rechts- und Fachanwalt Hagen Hild im Interview mit teltarif.de

Veröffentlicht am 23.04.2012

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Wenn die Kündigungsfrist verpasst wird, verlängert sich in der Regel ein Telekommunikationsvertrag um die ursprüngliche Laufzeit. Daher stellt sich regelmäßig die Frage wie und wann ein DSL-Vertrag fristgerecht gekündigt werden kann? Dieser Problemkreis wird dadurch verschärft, dass sich dies nach dem Zeitpunkt des Vertragsbeginns berechnet und der Vertragsbeginn im „Kleingedruckten“ gern versteckt wird.

Kategorie: AGB-Recht, kanzlei.biz intern, Interviews, Internetrecht, Informationspflichten, Telekommunikationsrecht, Verbraucherrecht

Kostenlose Rückzahlung von Prepaid-Guthaben

Veröffentlicht am 02.04.2012

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Pressemitteilung des OLG Schleswig-Holstein zum Urteil vom 27.03.2012, Az.: 2 U 2/11

Eine AGB eines Mobilfunkanbieters, welche Gebühren für die Rückzahlung von Prepaid-Guthaben bei Vertragsbeendigung festlegt, ist unwirksam. Zudem sind die Gebühren zur "Rücklastschrift in Verantwortung des Kunden" und eine "Mahngebühr" zu hoch angesetzt worden.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, AGB-Recht, Verbraucherrecht, Telekommunikationsrecht

Auskunft gemäß TKG verfassungswidrig

Veröffentlicht am 06.03.2012

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Beschluss des BVerfG vom 24.01.2012, Az.: 1 BvR 1299/05

1. In der Zuordnung von Telekommunikationsnummern zu Ihren Anschlussinhabern liegt ein Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Demgegenüber liegt in der Zuordnung von dynamischen IP-Adressen ein Eingriff in Art. 10 Abs. 1 GG.

2. Der Gesetzgeber muss bei der Einrichtung eines Auskunftsverfahrens sowohl Rechtsgrundlagen für die Übermittlung, als auch für den Abruf von Daten schaffen.

3. Das automatisierte Auskunftsverfahren der §§ 112, 111 TKG ist mit der Verfassung vereinbar. §112 TKG setzt dabei für den Abruf eigene Ermächtigungsgrundlagen voraus.

Kategorie: Entscheidungen, Internetrecht, Datenschutz, Persönlichkeitsrecht, Telekommunikationsrecht, Urteile, Auskunft

1,50 EUR pro gedruckte Rechnung bei Vodafone - Rechts- und Fachanwalt Hagen Hild im Interview mit Stiftung Warentest

Veröffentlicht am 23.02.2012

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Seit kurzer Zeit verlangt Vodafone 1,50 EUR für eine Rechnung, wenn sie nicht online versandt, sondern auf Papier gedruckt wird. Das Verbrauchermagazin Stiftung Warentest – test.de klärte mit Hilfe von Rechts- und Fachanwalt für IT-Recht und gewerblichen Rechtsschutz Hagen Hild, ob dies zulässig ist.

Kategorie: Telekommunikationsrecht, Verbraucherrecht, AGB-Recht, kanzlei.biz intern, Interviews

Soziale Netzwerke müssen User nicht überwachen

Veröffentlicht am 22.02.2012

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Urteil des EuGH vom 16.02.2012, Az.: C-360/10

Die Richtlinien 2000/31/EG (Richtlinie über den elektronischen Geschäftsverkehr), 2001/29/EG und 2004/48/EG (Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums) sind bei einer Gesamtbetrachtung und einer Auslegung im Hinblick auf die sich aus dem Schutz der anwendbaren Grundrechte ergebenden Anforderungen, dahin auszulegen, dass sie der Anordnung eines nationalen Gerichts an einen Hosting-Anbieter entgegenstehen, ein System der Filterung

- der von den Nutzern seiner Dienste auf seinen Servern gespeicherten Informationen,
- das unterschiedslos auf alle diese Nutzer anwendbar ist,
- präventiv,
- allein auf eigene Kosten und
- zeitlich unbegrenzt

einzurichten, mit dem sich Dateien ermitteln lassen, die musikalische, filmische oder audiovisuelle Werke enthalten, an denen der Antragsteller Rechte des geistigen Eigentums zu haben behauptet, um zu verhindern, dass die genannten...

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, Internetrecht, Datenschutz, Providerhaftung, Social Networks, Medienrecht, Telekommunikationsrecht, Urheberrecht, Verbraucherrecht, IT-Recht

Post-Ident-Verfahren für alle?

Veröffentlicht am 22.02.2012

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Urteil des OLG Düsseldorf vom 30.11.2011, Az.: VI-U (Kart) 14/11

Die Deutsche Post AG ist nicht verpflichtet ihren Konkurrenten ihr Post-Ident-Verfahren zur Verfügung zu stellen. Dies stellt weder eine kartellrechtlich unzulässige noch wettbewerbswidrige Handlung dar, solange der Konkurrent auch auf Identifizierungsfremddienstleistungen eines andern Anbieters zurückgreifen kann. Die Deutsche Post AG hat jedenfalls ihre etwaige marktbeherrschende Stellung nicht missbräuchlich ausgenutzt.

Kategorie: Entscheidungen, gewerblicher Rechtsschutz, IT-Recht, Kartellrecht, Telekommunikationsrecht, Internetrecht, Wettbewerbsrecht, Urteile

Vodafone AGB unwirksam

Veröffentlicht am 21.02.2012

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Urteil des LG Düsseldorf vom 28.12.2011, Az.: 12 O 501/10

In den AGB des bundesweit bekannten Anbieters von Telekommunikations-dienstleistungen Vodafone findet sich folgende unwirksame Klausel:

„Sollte V...-Internet mit der von mir gewünschten Bandbreite nicht zur Verfügung stehen, möchte ich das von mir ausgewählte Paket inkl. der ausgewählten Sprach-Extras mit der maximal verfügbaren Bandbreite erhalten.“

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, AGB-Recht, Internetrecht, Telekommunikationsrecht

Muss immer der Endpreis angegeben werden?

Veröffentlicht am 21.02.2012

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Urteil des KG Berlin vom 26.01.2012, Az: 23 W 2/12

Kann ein Endpreis nicht gebildet werden, so besteht die Verpflichtung, die Kosten auf andere Weise hinreichend deutlich kenntlich zu machen; es müssen die einzelnen Preisbestandteile angegeben werden. Da es sich bei der Aufgliederung von Preisen durch Nennung von Einzelpreisen oder Preisbestandteilen ebenfalls um Angaben im Sinne der PAngV handelt, muss auch eine (neben dem Endpreis angegebene) Preisaufgliederung den Anforderungen von Preisklarheit und Preiswahrheit genügen. Das steht einer Aufsplittung des Preises für das Mobiltelefon in eine Anzahlung und in monatliche Raten ohne gleichzeitige Angabe der Summe entgegen.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, gewerblicher Rechtsschutz, Verbraucherrecht, Telekommunikationsrecht, Kaufrecht, Wettbewerbsrecht, Preisangaben

Die größten AGB-Sünder - Rechts- und Fachanwalt Hagen Hild im Interview mit CHIP

Veröffentlicht am 10.02.2012

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Apple, Facebook und 1&1 haben nichts gemeinsam? Doch - unfaire AGB-Klauseln. CHIP hat mit Hilfe von Rechts- und Fachanwalt Hagen Hild die AGB-Fallen aufgedeckt.

Kategorie: AGB-Recht, Amazon, eBay-Recht, Fernabsatzrecht, Verbraucherrecht, kanzlei.biz intern, Interviews, Social Networks, Facebook, Telekommunikationsrecht, Widerrufsrecht

Papierrechnung kostet bei Vodafone ab Februar generell 1,50 Euro - Rechts- und Fachanwalt Hagen Hild im Interview mit teltarif.de

Veröffentlicht am 31.01.2012

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Die klassische Rechnung auf Papier ist mittlerweile eine Rarität geworden. Der Unternehmer von heute versendet solche per E-Mail. Wünscht der Kunde weiterhin eine Rechnung in Papierform, muss er meist einen Aufpreis zahlen. Wird dieser Aufpreis vor Vertragsschluss vereinbart, ist daran auch grundsätzlich nichts zu beanstanden. Anders kann es jedoch aussehen, wenn der Unternehmer während eines laufenden Vertrages die Papierrechnung als kostenpflichtig deklariert und wie Vodafone plötzlich eine Gebühr in Höhe von 1,50 Euro erhebt. Rechts- und Fachanwalt Hild äußerte sich im Interview mit teltarif.de zu diesem Vorgehen.

Kategorie: AGB-Recht, Telekommunikationsrecht, kanzlei.biz intern, Interviews, Verbraucherrecht

Irreführung mittels PostIdent

Veröffentlicht am 25.01.2012

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Urteil des KG Berlin vom 21.10.2011, Az.: 5 U 93/11

Das Vorenthalten der Information über die vertragskonstituierende Bedeutung der Unterschrift im Rahmen des PostIdent-Verfahrens stellt eine unlautere Irreführung durch Unterlassen dar.

Kategorie: Urteile, Verbraucherrecht, Wettbewerbsrecht, Telekommunikationsrecht, Entscheidungen, gewerblicher Rechtsschutz

Strafe für Nichttelefonieren

Veröffentlicht am 12.01.2012

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Urteil des LG Kiel vom 29.11.2011, Az.: 2 O 136/11

Eine Klausel in einem Mobilfunkvertrag, wonach im Falle der Nichtnutzung von Mobilfunkdiensten während eines Zeitraumes von drei aufeinander folgenden Monaten eine Nichtnutzungsgebühr in Höhe von 4,95 € monatlich anfällt, ist gemäß § 307 Abs. 1 BGB unwirksam.

Kategorie: Urteile, Entscheidungen, Telekommunikationsrecht, Kurioses, AGB-Recht

Kein De-Mail-Postident-Verfahren der Deutschen Post für die Konkurrenz

Veröffentlicht am 07.12.2011

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Pressemitteilung des OLG Düsseldorf zum Urteil vom 30.11.2011, Az.: VI-U (Kart) 14/11

Die Deutsche Post muss für ihre De-Mail-Konkurrenz kein Postident-Identifizierungsverfahren anbieten. Da dieser Service auch von anderen Dienstleistern auf dem Markt angeboten werde, schotte die Deutsche Post weder den Ident-Markt ab, noch nutze sie eine marktbeherrschende Stellung aus. Dementsprechend handle sie auch nicht kartellrechtswidrig.

Kategorie: Kartellrecht, Telekommunikationsrecht, Internetrecht, Wettbewerbsrecht, Entscheidungen

Eintragung einer geschäftlichen Bezeichnung in ein Telefonverzeichnis

Veröffentlicht am 30.11.2011

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Urteil des LG Düsseldorf vom 20.04.2011, Az.: 2a O 30/11

Der Teilnehmer hat gegenüber seinem Anbieter eines öffentlichen Telefondienstes einen Anspruch mit seiner Rufnummer, seinem Namen, seinem Vornamen und seiner Anschrift in ein allgemein zugängliches, nicht notwendig anbietereigenes Teilnehmerverzeichnis unentgeltlich  eingetragen zu werden.  Dabei beschränkt sich dieser Anspruch für eine natürliche Person nicht darauf, nur mit seinem bürgerlichen Namen – Vor- und Nachnamen – unentgeltlich eingetragen zu werden, sondern darüber hinaus besteht auch ein Anspruch auf unentgeltliche Eintragung der geschäftlichen Bezeichnung.

Kategorie: Urteile, Telekommunikationsrecht, Markenrecht, Namensrecht

MultiMedia und Recht: 1800 vermeintliche Anrufe während dem Lenken eines Linienbusses

Veröffentlicht am 21.11.2011

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MultiMedia und Recht, Ausgabe 11/2011

Das von Herrn Rechts- und Fachanwalt Julian N. Modi, LL.M. am 16.08.2011 vor dem AG Dachau erstrittene Urteil (Az.: 2 C 1423/10) ist in der Zeitschrift „MultiMedia und Recht“ - Ausgabe 11/2011 - erschienen. Dieselbe Entscheidung wurde bereits als Entscheidung der Woche in der Neuen Juristischen Wochenschrift (NJW) - Ausgabe 42/2011 - veröffentlicht.

Kategorie: kanzlei.biz intern, Prozessrecht, Verbraucherrecht, Telekommunikationsrecht, Mehrwertdienste, Urteile

Dreijährige Abschaltung einer Auskunftsnummer nach wiederholtem Wettbewerbsverstoß verfassungskonform

Veröffentlicht am 02.11.2011

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Beschluss des BVerfG vom 24.08.2011, Az.: 1 BvR 1611/11

Verhängt die Bundesnetzagentur über eine Auskunftsnummer eine dreijährige Abschaltung, weil es wiederholt zu Wettbewerbsverstößen kam und dem nicht abgeholfen wurde, stellt dies einen verhältnismäßigen Eingriff in die Berufsfreiheit dar. Dieser ist selbst dann angemessen, wenn die wirtschaftliche Existenz des Anbieters gefährdet wird, da es lediglich die Konsequenz des wettbewerbswidrigen Handelns ist und das Verbraucherinteresse überwiegt.

Kategorie: Urteile, Telekommunikationsrecht, Mehrwertdienste, Wettbewerbsrecht, Preisangaben

Die Telekom hat ihre Internet-Flatrate irreführend beworben

Veröffentlicht am 02.11.2011

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Urteil des LG Bonn vom 19.09.2011, Az.: 1 O 448/10

Der Deutschen Telekom ist es untersagt mit einer hohen Übertragungsrate ihrer Internet-Flatrate zu werben, wenn nicht eindeutig darauf hingewiesen wird, dass die Geschwindigkeit ab einem bestimmten Datentransfer gedrosselt wird.

Kategorie: Internetrecht, Telekommunikationsrecht, Entscheidungen, Urteile, gewerblicher Rechtsschutz, Wettbewerbsrecht, Werberecht
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