Wirtschaft, Arbeit & Steuern

Die Reichweite der Meinungsfreiheit

Veröffentlicht am 03.06.2013

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Beschluss des LG Augsburg vom 19.03.2013, Az.: 1 Qs 151/13

Auch herabwürdigende Äußerungen können noch von der Meinungsfreiheit gedeckt sein. Zwar kann sich der User eines Forums nicht auf die Pressefreiheit berufen, da er kein Informant ist. Fällt solch eine Äußerung jedoch im Rahmen eines Beitrages eines Onlineforums, in dem über ein aktuelles, publik diskutiertes Thema debattiert wird, bleibt die Äußerung straffrei.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, Internetrecht, Haftung, Forenhaftung, Internetstrafrecht, Medienrecht, Presserecht, Prominentes, Wirtschaft + Arbeit & Steuern

Abmahnung der Autohaus R. Schraml GmbH durch die Kanzlei Voigt Rechtsanwalts GmbH wegen Unterlassung

Veröffentlicht am 07.05.2013

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NEU im abmahnBAROMETER:

Unserem Mandanten gegenüber wurde von der Autohaus R. Schraml GmbH eine auf Unterlassung gerichtete Abmahnung durch die Kanzlei Voigt Rechtsanwalts GmbH ausgesprochen.

Kategorie: abmahnBAROMETER, Abmahnung, Abmahnkosten, Abmahnung Verletzer, Schadensersatz, Internetrecht, Forenhaftung, Äußerungsrecht, Wirtschaft + Arbeit & Steuern

Internet Multimedia Ratgeber Korr: "Kleingedrucktes mit großer Bedeutung - AGB-Check nicht vergessen" - Rechts- und Fachanwalt Hagen Hild im Interview mit n-tv

Veröffentlicht am 25.03.2013

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Im Internet kann man mit wenigen Klicks schnell etwas bestellen. Doch allzu oft werden die AGB leichtfertig mit einem Häkchen akzeptiert, ohne auch nur eine der Bedingungen durchgelesen zu haben. Dabei geht man als Verbraucher oft ein nicht zu unterschätzendes Risiko ein, da einige Klauseln mit großen Nachteilen für den Kunden verbunden sind. Rechts- und Fachanwalt Hagen Hild erläutert für n-tv, bei welchen Verträgen Vorsicht geboten ist und welche Klauseln sich Verbraucher in jedem Fall vor Abschluss des Vertrages durchlesen sollten.

Kategorie: AGB-Recht, gewerblicher Rechtsschutz, Internetrecht, kanzlei.biz intern, Interviews, Verbraucherrecht, Wirtschaft + Arbeit & Steuern, Wettbewerbsrecht

"Kabel BW: Preisanpassungsklausel in AGB rechtlich unwirksam?" - Rechts- und Fachanwalt Hagen Hild im Interview mit teltarif.de

Veröffentlicht am 06.03.2013

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Allgemeine Geschäftsbedingungen sind regelmäßig Anlass für rechtliche Streitigkeiten. Oftmals nutzen große Konzerne AGB, um dem Verbraucher unzulässigerweise Kosten aufzulegen oder dessen Rechte zu schmälern. So hat auch Kabel BW angekündigt, die Preise nachträglich zu erhöhen und beruft sich hierbei auf eine Preisanpassungsklausel in den AGB. Teltarif wandte sich daher an Rechts- und Fachanwalt Hagen Hild und befragte diesen zur Rechtmäßigkeit solcher Preiserhöhungen. Herr Rechtsanwalt Hild hält die Preisanpassungsklausel von Kabel BW unwirksam, da diese unter anderem keine Preisobergrenze vorsehe. Damit sei auch die Preiserhöhung von Kabel BW unzulässig.

Kategorie: AGB-Recht, gewerblicher Rechtsschutz, kanzlei.biz intern, Interviews, Telekommunikationsrecht, Wettbewerbsrecht, Preisangaben, Wirtschaft + Arbeit & Steuern

Nicht fachgerechtes Nachbessern eines Neuwagens berechtigt zum Rücktritt

Veröffentlicht am 20.02.2013

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Pressemitteilung Nr. 23/2013 des BGH vom 06.02.2013, Az.: VIII ZR 374/11

Der Besteller eines mangelbehafteten Neuwagens kann erwarten, dass die Beseitigung eines Mangels den Neuzustand des PKW schafft. Vorliegend hatte ein fabrikneuer BMW Lack- und Karosserieschäden. Wird der Mangel wie hier nachlässig behoben und somit gerade nicht der werksseitig zu erwartende, makellose Neuzustand, welcher bei einem Bestellfahrzeug eine Beschaffenheitsvereinbarung darstellt, herbeigeführt, kann der Käufer die Annahme des Wagens verweigern und vom Kaufvertrag zurücktreten.

Kategorie: Urteile, Kaufrecht, Prozessrecht, Verbraucherrecht, Wirtschaft + Arbeit & Steuern

Neuer Basiszinssatz ab 01.01.2013 bei - 0,13 %

Veröffentlicht am 07.01.2013

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Pressenotiz der Deutschen Bundesbank vom 28.12.2012

Der neue Basiszinssatz seit dem 01.01.2013 bis zum 30.06.2013 beträgt - 0,13 Prozent. Bis zum 31.12.2012 lag er noch bei 0,12 Prozent. Damit erreicht er erstmals einen negativen Wert und damit den tiefsten Stand seit Beginn der Festsetzung eines Basiszinssatzes (vor dem Jahre 1999 Diskontzinssatz) im Jahre 1948. Als neue Verzugszinsen gegenüber Verbrauchern können somit nun 4,87 Prozent geltend gemacht werden, gegenüber Unternehmern 7,87 Prozent.

Kategorie: Wirtschaft + Arbeit & Steuern, Urteile

Rechts- und Fachanwalt Julian N. Modi, LL.M. im Interview mit Telecom Handel zu Verträgen von Vertriebspartnern und ihren Pflichten

Veröffentlicht am 17.12.2012

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Telekommunikationsdienstleister bedienen sich oftmals eines komplexen Vertriebsnetzwerks. So genannte Hauptvertriebspartner nutzen regelmäßig Untervertriebspartnern und es entsteht ein schwer durchschaubares Geflecht aus Verträgen, aus denen zahllose Rechte, Verpflichtungen und Haftungsrisiken für alle Beteiligten erwachsen. Um Licht in dieses Dickicht zu bringen, interviewte das Fachmagazin Telecom Handel Herrn Rechts- und Fachanwalt Julian N. Modi, LL.M., der die einzelnen Knackpunkte - mit Fokus auf die Telekommunikationsbranche - erläutert.

Kategorie: kanzlei.biz intern, Interviews, Wirtschaft + Arbeit & Steuern

Wettbewerbsabreden bei Vertreterverträgen

Veröffentlicht am 22.11.2012

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Urteil des BGH vom 25.10.2012, Az.: VII ZR 56/11

a) § 90a HGB findet auf Wettbewerbsabreden Anwendung, die nach der formellen Beendigung des Handelsvertretervertrags vereinbart werden, wenn sich die Parteien über wesentliche Elemente der Wettbewerbsabrede schon während der Laufzeit des Handelsvertretervertrages geeinigt haben (Abgrenzung von BGH, Urteil vom 5. Dezember 1968 - VII ZR 102/66, BGHZ 51, 184).

b) Sieht das Wettbewerbsverbot eine Überschreitung der in § 90a Abs. 1 Satz 2 HGB genannten zeitlichen, örtlichen und/oder gegenständlichen Grenzen vor, so ist es nicht insgesamt unwirksam, sondern nur im Umfang der Überschreitung.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, Wettbewerbsrecht, Gesellschaftsrecht, Wirtschaft + Arbeit & Steuern, AGB-Recht

Fristlose Kündigung wegen Beleidigung des Arbeitgebers auf Facebook?

Veröffentlicht am 29.10.2012

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Pressemitteilung des ArbG Duisburg vom 23.10.2012, Az.: 5 Ca 949/12

Grobe Beleidigungen des Arbeitgebers und von Kollegen in sozialen Netzwerken wie Facebook können eine Kündigung ohne vorausgegangene Abmahnung rechtfertigen. Ein solcher Eintrag greift nachhaltig in die Rechte des Betroffenen ein, da er bis zur Löschung unzählige Male gelesen werden kann. Von einer fristlosen Kündigung kann jedoch abgesehen werden, wenn der Arbeitnehmer im Affekt gehandelt hat und die Kollegen nicht namentlich benannt wurden, sodass diese nicht identifizierbar sind.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, Internetrecht, Social Networks, Facebook, Äußerungsrecht, Wirtschaft + Arbeit & Steuern, Arbeitsrecht

Verletzung des Wettbewerbsverbots durch Aufnahme eines neuen Arbeitsverhältnisses

Veröffentlicht am 26.10.2012

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Pressemitteilung des BAG vom 17.10.2012, Az.: 10 AZR 809/11

Wird ein Arbeitnehmer unter Fortzahlung der vertragsgemäßen Vergütung bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses freigestellt und beginnt er während dieser Zeit ein Arbeitsverhältnis bei einem Mitbewerber, kann dies einen Anspruch des alten Arbeitgebers auf Herausgabe des Lohns begründen, welcher während der Freistellung beim neuen Arbeitgeber erwirtschaftet wurde. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Geltendmachung der Vergütungsansprüche gegenüber dem früheren Arbeitgeber gegen Treu und Glauben verstößt.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, Wettbewerbsrecht, Wirtschaft + Arbeit & Steuern, Arbeitsrecht

Fristlose Kündigung eines Azubis wegen Beleidigung des Ausbilders bei Facebook

Veröffentlicht am 22.10.2012

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Pressemitteilung des LAG Hamm vom 10.10.2012, Az.: 3 Sa 644/12

Eine fristlose Kündigung ist wirksam, wird sie ausgesprochen, weil ein Auszubildender seinen Arbeitgeber bei Facebook als „Ausbeuter“ und „Menschenschinder“ bezeichnet. Die Beleidigungen waren vorliegend einer Vielzahl von Menschen zugänglich. Darüber hinaus konnte sich der Azubi nicht auf Besonderheiten des Ausbildungsverhältnisses berufen, da er bereits 26 Jahre alt war.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, Internetrecht, Social Networks, Facebook, Wirtschaft + Arbeit & Steuern, Arbeitsrecht

Beleidigung des Arbeitgebers auf Facebook ohne Folgen

Veröffentlicht am 22.08.2012

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Urteil des ArbG Bochum vom 09.02.2012, Az.: 3 Ca 1203/11

Formalbeleidigungen innerhalb eines Dialogs auf dem Facebook-Profil eines Arbeitnehmers können von der Meinungsfreiheit gedeckt sein, sofern der Dialog nur für einen überschaubaren Kreis von Personen bzw. Freunden zugänglich ist. Aufgrund des technischen Wandels ersetzt ein Chat im Internet immer häufiger das persönlich gesprochene Wort, wodurch es sich noch um ein vertrauliches „Gespräch“ handeln kann.

Kategorie: Entscheidungen, Urteile, Internetrecht, Social Networks, Facebook, Äußerungsrecht, Medienrecht, Arbeitsrecht, Wirtschaft + Arbeit & Steuern

BGH sorgt für Klarheit: Keine Haftung der Lufthansa für Flugausfälle wegen Pilotenstreiks

Veröffentlicht am 22.08.2012

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Pressemitteilung Nr. 133/12 des BGH vom 21.08.2012, Az.: X ZR 138/11

Nachdem die Deutsche Lufthansa 2010 zahlreiche Flüge wegen Pilotenstreiks strich, klagten zwei Kunden auf eine Ausgleichszahlung. Ihr Flug aus Miami nach Deutschland war von der Annullierungswelle betroffen. Untere Instanzen urteilten hierbei jedoch unterschiedlich - nun schaffte der BGH Klarheit und lehnte die Ausgleichzahlung ab.

Kategorie: Artikel, Top-Urteile, Verbraucherrecht, Wirtschaft + Arbeit & Steuern

"Goldankauf im Bäckereicafè"

Veröffentlicht am 05.07.2012

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Pressemitteilung Nr. 9/2012 des OLG Schleswig-Holstein vom 03.05.2012, Az.: 6 U 6/11

Der gewerbsmäßige An- und Verkauf von Ware außerhalb der gewöhnlichen Niederlassung ohne vorherige Bestellung eines Kunden ist rechtlich als Reisegewerbe zu bewerten. Einem Reisegewerbe ist es jedoch untersagt, mit Edelmetallen zu handeln. Der Ankauf von Gold im Rahmen regelmäßiger Aktionen in einer Bäckerei ist somit wettbewerbswidrig und unzulässig.

Kategorie: Entscheidungen, Verbraucherrecht, Wettbewerbsrecht, Wirtschaft + Arbeit & Steuern, Urteile, gewerblicher Rechtsschutz

Anscheinsbeweis bei gestohlener EC-Karte

Veröffentlicht am 19.06.2012

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Pressemitteilung Nr. 30/12 des AG München vom 18.06.2012, Az.: 233 C 3757/11

Wird mit einer gestohlenen EC-Karte unter Verwendung der richtigen PIN-Nummer an einem Automaten Geld abgehoben, spricht der Anschein des ersten Beweises dafür, dass der Karteninhaber die PIN-Nummer direkt auf der Karte notiert oder gemeinsam mit dieser verwahrt hat.

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Wettbewerbswidrige Abwerbung über XING

Veröffentlicht am 19.06.2012

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Urteil des LG Heidelberg vom 23.05.2012, Az.: 1 S 58/11

Es ist wettbewerbswidrig, wenn im Rahmen des XING-Netzwerkes der Versuch unternommen wird, Mitglieder abzuwerben und hierbei gleichzeitig der Arbeitgeber in unzulässiger Weise herabgesetzt wird.

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Inkrafttreten der Preisangabepflicht bei Call-by-Call-Gesprächen nicht vor dem 01. August 2012

Veröffentlicht am 25.05.2012

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Beschluss des BVerfG vom 04.05.2012, Az.: 1 BvR 367/12

1. Das Gebot effektiven Grundrechtsschutzes kann es rechtfertigen, eine einstweilige Anordnung gegen ein vom Bundespräsidenten ausgefertigtes Gesetz schon vor dessen Verkündung zu erlassen.

2. Jedenfalls vor dem Zustandekommen des Gesetzes nach Art. 78 GG dürfen von einem Unternehmen im Regelfall keine schwer rückgängig zu machenden Umstrukturierungen oder umfangreichen Investitionen im Hinblick auf beabsichtigte neue gesetzliche Anforderungen an die Berufsausübung erwartet werden; ob eine gesetzliche Übergangsfrist erforderlich ist, muss deshalb grundsätzlich ohne Rücksicht auf einen solchen Vorlauf entschieden werden.

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Inkrafttreten der Einführung einer gesetzlichen Preisansagepflicht bei Call-by-Call-Gesprächen aufgeschoben

Veröffentlicht am 10.05.2012

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Pressemitteilung des BVerfG vom 04.05.2012, Az.: 1 BvR 367/12

Gemäß des am 03. Mai 2012 ausgefertigten § 66b Telekommunikationsgesetz (TKG), muss vor Beginn eines sogenannten Premium-Dienst-Telefongespräches (z.B. Call-by-Call) durch den Telekommunikationsanbieter eine Preisansage erfolgen. Erfolgt während des Telefonats eine Tarif-Änderung, muss auch hierüber der Kunde informiert werden. Unterlässt der Anbieter eine solche Preisangabe, besteht für den Kunden keine Zahlpflicht und der Anbieter kann mit einem Ordnungsgeld belegt werden. Da diese Verpflichtung zur Preisansage jedoch ohne Übergangsfrist in Kraft treten soll, rügte ein Telekommunikationsanbieter erfolgreich die Verletzung seiner Grundrechte vor dem Bundesverfassungsgericht. Aus diesem Grunde darf die Neufassung des Gesetzes nicht vor dem 1. August 2012 in Kraft treten.

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Keine Zusatzgebühr für Pfändungsschutzkonto

Veröffentlicht am 30.04.2012

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Pressemitteilung des OLG Frankfurt a.M. zum Urteil vom 28.03.2012, Az.: 19 U 238/11

Wird ein Girokonto als Pfändungsschutzkonto geführt, darf die Bank keine zusätzlichen Gebühren verlangen. Da die Bank mit der Führung eines Pfändungsschutzkontos eine gesetzliche Pflicht erfüllt, darf sie für diese Leistung keine Zusatzgebühren verlangen.  Entsprechende Regelungen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen benachteiligen die Kunden unangemessen und sind damit nichtig.

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Fristlose Kündigung bei Transfer von Kundendaten auf Privat-PC

Veröffentlicht am 19.03.2012

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Urteil des LAG Frankfurt/Main vom 29.08.2011, Az.: 7 Sa 248/11

Die Übertragung vertraulicher Bank- und Kundendaten eines Bankkundenbetreuers an sein privates E-Mail-Postfach stellt  eine schwerwiegende Verletzung seiner arbeitsvertraglichen Pflichten dar. Daher ist eine außerordentliche Kündigung trotz Freistellung des Arbeitnehmers bis zum vereinbarten Beendigungstermin berechtigt.

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