Linkedin-Profildaten online zum Verkauf angeboten

19. April 2021
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zeitlicher Verlauf einer Datenentwicklung in einem Diagramm

Die hochsensiblen persönliche Daten von 500 Millionen Linkedin-Nutzern wurden im Netz zum Verkauf angeboten. Wie das passieren konnte? Nach Angaben von Linkedin handle es sich um unerlaubtes „Scraping“ von Mitgliedsdaten.

Daten durch „Scraping“ abgegriffen

Es klingt wie ein Albtraum. Sensible Mitgliedsdaten wie Mitglieds-ID, Name, E-Mail, Telefonnummer, Berufsbezeichnung oder Arbeitgeber, werden in einem Hackerforum online zum Verkauf gegen eine geringe Gebühr angeboten. Das Fachportal „Cybernews“ berichtete darüber, dass der Verkäufer behaupte, die Datensätze stammen von Linkedin. Das Unternehmen entgegnete, dass es sich keinesfalls um ein Datenleck handle. Es seien lediglich solche Daten abgegriffen worden, die auch öffentlich zugänglich sind. Das bedeutet wiederum, dass jedenfalls keine Passwörter, Kredit- oder Bankinformationen abgegriffen wurden. Folglich ist davon auszugehen, dass es sich um unerlaubtes „Scraping“ öffentlich zugänglicher Linkedin-Daten handelt.

Stellungnahme von Linkedin

Laut Linkedin, stellt jeder Missbrauch der Nutzerdaten, einen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen dar. Schon der Versuch, hochsensible Mitgliedsdaten zu missbrauchen, werde von Linkedin verfolgt, um die Verantwortlichen ausfindig zu machen und diese anschließend zur Verantwortung zu ziehen. Es werden außerdem umfassende Maßnahmen ergriffen, um die Mitgliedsdaten der Nutzer zu schützen.

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