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Diebstahl Geldbeutel aus Hosentasche
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Textklau

In unserer Urteilsdatenbank…
…finden Sie 1011 Urteile zum Urheberrecht und 18 Urteile zum Textklau.

Unter "Textklau" wird das unerlaubte Übernehmen von Inhalten fremder Autoren, also ohne deren Einwilligung verstanden. Gerade im Internet hat sich das Übernehmen von Texten oder Textpassagen zu einem wahren "Volkssport" entwickelt.

Fälschlicherweise wird das Übernehmen von Texten auf fremden Internetseiten oftmals als erlaubt eingestuft, da Texte im Internet als kostenlos und frei zugänglich angesehen werden. Diese Texte werden dann ohne Rücksprache mit dem Autoren auf der eigenen Webseite eingepflegt.

Wann ist ein Text urheberrechtlich geschützt?

Ein Text ist dann geschützt, wenn dieser eine gewisse Individualität und Originalität aufweist. Diese Grenze ist jedoch nicht bei bzw. ab einer bestimmten Anzahl an Zeichen oder Wörtern erreicht. Vielmehr ist dies vom Einzelfall abhängig. Zudem gilt im Bereich des urheberrechtlichen Textschutzes die sog. "Kleine Münze" im Urheberrecht, wonach bereits kürzeste Texte geschützt sein können, da keine überhöhten Anforderungen an die Schöpfungshöhe gestellt werden. In aller Regel genügt, wenn der Text eine eigenständige Gedankenführung, einen eigenen Sprachstil sowie eine eigene Meinung darstellt.

Welche Rechte hat der Autor eines Textes?

Dem Autor als Urheber eines Textes (z.B. ein Gedicht, ein Songtext oder Buch) steht zunächst das Recht zu, zu bestimmen, ob das Werk überhaupt veröffentlicht wird und wie die Veröffentlichung zu erfolgen hat. Darüber hinaus hat der Urheber das Recht auf Anerkennung seiner Urheberschaft am Werk. Er kann bestimmen, ob das Werk mit einer Urheberbezeichnung zu versehen und welche Bezeichnung zu verwenden ist.

Schließlich stehen dem Autor körperliche Verwertungsrechte (insbesondere das Vervielfältigungsrecht (§ 16), das Verbreitungsrecht (§ 17) und das Ausstellungsrecht (§ 18)) sowie das Recht auf öffentliche Wiedergabe zu , wovon insbesondere das Vortrags-, Aufführungs- und Vorführungsrecht (§ 19), das Recht der öffentlichen Zugänglichmachung (§ 19a), das Senderecht (§ 20), das Recht der Wiedergabe durch Bild- oder Tonträger (§ 21) sowie das Recht der Wiedergabe von Funksendungen und von öffentlicher Zugänglichmachung (§ 22) erfasst ist.

Im Internet ist Textklau leicht(er) erkennbar!

Doch vor einer ungenehmigten Übernahme eines urheberrechtlich geschützten Textes sollte sichergestellt werden, dass der Text im Rahmen des Zitatrechts übernommen werden darf. Ist dies nicht der Fall, stellt die Nutzung des Textes eine Urheberrechtsverletzung dar. Anders als in der "Offline"-Welt ist im Internet dabei leicht erkennbar, ob ein Text unzulässigerweise übernommen wurde oder nicht.

Übernahme von Texten kann Urheberrechtsverletzung darstellen

Texte, welche die urheberrechtliche Schöpfungshöhe erreicht haben und damit urheberrechtlich geschützt sind, dürfen - außerhalb der Grenzen eines urheberrechtlich zulässigen Zitats - nicht ohne Rücksprache mit dem Autor einfach übernommen werden. Wird ein solcher Inhalt übernommen und beispielsweise an anderer Stelle im Internet (z.B. eine andere Webseite) hochgeladen, so stellt dieser Upload des Textes eine urheberrechtlich relevante Vervielfältigung und damit eine Urheberrechtsverletzung dar.

Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass die unzulässige Übernahme von Content zur Folge haben kann, dass der eigene Original-Inhalt bei Google nach hinten gestuft wird (sog. "Google Penalty für Duplicate Content"), weil sich der identische Inhalt auf zwei verschiedenen Seiten vorfindet. Google will aber gerade verhindern, dass sich der gleiche Inhalt zwei- oder mehrmals auf den vorderen Plätzen findet. Eine unzulässige Übernahme von Texten stellt also nicht nur eine Urheberrechtsverletzung dar, sondern sorgt auch für ein schlechteres Google Ranking!

Rechtsfolgen bei unerlaubtem Textklau

Wird ein Text vollständig oder jedenfalls eine urheberrechtlich geschützte Passage ohne Erlaubnis des Autors (z.B. auf einer Internetseite) verwendet, so stehen dem Rechteinhaber zum einen Ansprüche auf Unterlassung, Auskunft und Schadensersatz zu. Darüber hinaus kann ein Anspruch auf Vernichtung, Rückruf und Überlassung der unzulässig hergestellten Vervielfältigungsstücke bestehen. Die Höhe des Anspruchs auf Schadensersatz richtet sich unter anderem danach, wie lange das Bild verwendet wurde, ob der Autor genannt wurde etc.

Kosten

Erstberatung

Für sämtliche Fragestellungen bieten wir Ihnen eine kostengünstige Erstberatung an. Im Rahmen der Erstberatung prüfen wir die Rechtslage kompetent und umfassend.

KONTAKT

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Konrad-Adenauer-Allee 55
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HAGEN HILD

Unsere Rechtsanwälte gegen Textklau

Arthur Kempter, Rechts- und Fachanwalt

  • Fachanwalt für IT-Recht
  • Fachanwalt für Gewerblicher Rechtsschutz

Hagen Hild, Rechts- und Fachanwalt

  • Fachanwalt für IT-Recht
  • Fachanwalt für Gewerblicher Rechtsschutz

Sascha Pakroo, Rechts- und Fachanwalt

  • Fachanwalt für IT-Recht

Kerstin Piller, Rechts- und Fachanwältin

  • Fachanwältin für IT-Recht
  • Fachanwältin für Gewerblicher Rechtsschutz

Alexander Wagner, Rechtsanwalt

Warum Sie uns beauftragen sollten

Erfahrung seit 2001

Aufgrund unserer hochspezialisierten Tätigkeit und unserer über 13-jährigen Kanzlei-Tätigkeit können wir unsere Praxis-Erfahrung effektiv für Sie einbringen.

Erfahrung mit über 10.000 Gegnern und Rechtsanwälten

In der Zeit seit 2001 konnten wir Erfahrung mit über 10.000 Gegnern, Kanzleien und Rechtsanwälten sammeln. Diese Erfahrung setzen wir täglich zum Nutzen unserer Mandanten ein.

Unsere Gegnerliste ist eine der umfangreichsten Gegnerlisten im Internet.

Rechteinhaber und Verletzte wissen bei Verletzungsfällen im Internet nicht an welchem Gericht ein Anspruch geltend gemacht wird

Bei Verletzungen im Internet gilt in der Regel der fliegende Gerichtsstand. Deshalb werden Ansprüche meist vor einem spezialisierten Gericht geltend gemacht werden und nicht am Gericht des Wohn- oder Geschäftssitzes des Abgemahnten. Rechteinhaber oder Mitbewerber suchen sich hier meist ein Gericht aus mit dem diese bereits Erfahrung gemacht haben oder dessen Rechtsprechung diese als günstig für sich einschätzen. Manche Kanzleien wählen aus Bequemlichkeit auch oft das Gericht an deren Kanzleisitz.

Wir berücksichtigen bei unserer Beratung sowohl die unterschiedliche Rechtsprechung der einschlägigen Landes- und Oberlandesgerichte, als auch unsere Erfahrung in anderen Gerichtsfällen mit denselben Gegnern oder Kanzleien.

Aus diesem Grund wählen erfahrene Mandanten gleich einen spezialisierten Rechtsanwalt, anstatt eines Rechtsanwalts vor Ort.

Wir sind zu über 90 Prozent deutschlandweit ortsunabhängig tätig

Egal ob bei der Erstellung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder bei der Durchsetzung oder Abwehr von Ansprüchen. Aufgrund unserer Spezialisierung sind wir zu über 90 Prozent deutschlandweit ortsunabhängig tätig.

Kenntnis der divergierenden Rechtsprechung der Landes- und Oberlandesgerichte

Durch unsere über 10-jährige Tätigkeit auf Seiten von Rechteinhabern und Abgemahnten können wir unsere ganze Erfahrung zugunsten unserer Mandanten einbringen. Hierbei kommt unseren Mandanten unsere bundesweite Tätigkeit an unterschiedlichsten Gerichten und die Kenntnis von deren unterschiedlichen Entscheidungen zugute. Vielfach entscheiden sogar einzelne Richter der jeweiligen Gerichte unterschiedlich.

Viele Anwälte haben hier nur theoretische, jedoch keine praktischen Erfahrungen. Um gerichtliche Verfahren zu vermeiden oder diese zu gewinnen, kommt es jedoch meist auf praktische Erfahrungen an, nicht auf theoretisches Wissen.

hoher interner Wissensaustausch durch spezialisiertes Kanzlei-Team im gleichen Tätigkeitsbereich

Sämtliche Anwälte unserer Kanzlei sind im gleichen Rechtsbereich tätig. Dadurch ist ein hoher interner Wissensaustausch gewährleistet. Dies gilt sowohl für Fachwissen, als auch Sonderwissen über Gerichte, Richter, Gegner, Rechtsanwälte oder Kanzleien.

perfekte Ausrichtung durch ausschließliche Tätigkeit in zusammengehörigen und verzahnten Rechtsgebieten

Dieses Spektrum wird nur von sehr wenigen Kanzleien bundesweit angeboten.

langjährigen technische und wirtschaftliche Erfahrung im Bereich Internet und IT

Wir lassen bei der Beratung nicht nur unser rechtliches Fachwissen einfließen, sondern geben unsere ganze Praxiserfahrung an Sie weiter. Auch bei nicht typischen IT-Fällen profitieren Sie von unserer langjährigen technischen und wirtschaftlichen Erfahrung im Bereich Internet und IT.

Fachanwälte IT-Recht / Fachanwälte Gewerblicher Rechtsschutz

In unserer Kanzlei finden Sie Fachanwälte für IT-Recht und Fachanwälte für Gewerblichen Rechtsschutz.

Weitere ausgewählte Dienstleistungen

AGB-Erstellung & Webseiten-Prüfung

AGB-Flatrate - immer rechtssichere Rechtstexte

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Urheberrecht

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30. September 2015 Top-Urteil

Voraussetzungen für die Zulässigkeit elektronischer Leseplätze in Bibliotheken

Laptop auf dem Tisch mit Büchern im Hintergrund
Urteil des BGH vom 16.04.2015, Az.: I ZR 69/11

a) Vertragliche Regelungen im Sinne von § 52b Satz 1 UrhG, die einem Zugänglichmachen von Werken an elektronischen Leseplätzen entgegenstehen können, sind allein Regelungen in bestehenden Verträgen und keine Regelungen in bloßen Vertragsangeboten.

b) Soweit es nach § 52b Satz 1 und 2 UrhG zulässig ist, Werke an elektronischen Leseplätzen zugänglich zu machen, sind in entsprechender Anwendung des § 52a Abs. 3 UrhG die zur Zugänglichmachung erforderlichen Vervielfältigungen zulässig.

c) An elektronischen Leseplätzen dürfen Werke unter den Voraussetzungen des § 52b Satz 1 und 2 UrhG auch dann zugänglich gemacht werden, wenn sie von Nutzern der elektronischen Leseplätze nicht nur gelesen, sondern ausgedruckt oder abgespeichert werden können.

d) An elektronischen Leseplätzen nach § 52b Satz 1 und 2 UrhG zugänglich gemachte Werke dürfen von Nutzern der elektronischen Leseplätze unter den Voraussetzungen des § 53 UrhG vervielfältigt werden.

e) Betreiber elektronischer Leseplätze können für unbefugte Vervielfältigungen eines Werkes durch Nutzer der elektronischen Leseplätze haften, wenn sie nicht die ihnen möglichen und zumutbaren Vorkehrungen getroffen haben, um solche Rechtsverletzungen zu verhindern.

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