Stetoskop auf Tastatur
kanzlei.biz | hochspezialisiert, deutschlandweit tätig

hochspezialisiert auf die Bereiche Internetrecht/IT-Recht, Gewerblicher Rechtsschutz und Medienrecht

kanzlei.biz | IT. IP. Media.

Aertztebewertung: Arzt schaut sich Bewertung auf Laptop an
kanzlei.biz | hochspezialisiert, deutschlandweit tätig

hochspezialisiert auf die Bereiche Internetrecht/IT-Recht, Gewerblicher Rechtsschutz und Medienrecht

kanzlei.biz | IT. IP. Media.

Aerztebewertung: Stetoskop auf Laptop
kanzlei.biz | hochspezialisiert, deutschlandweit tätig

hochspezialisiert auf die Bereiche Internetrecht/IT-Recht, Gewerblicher Rechtsschutz und Medienrecht

kanzlei.biz | IT. IP. Media.

Aertztebewertung: Aerztin schaut sich Bewertung mit Tablet an
kanzlei.biz | hochspezialisiert, deutschlandweit tätig

hochspezialisiert auf die Bereiche Internetrecht/IT-Recht, Gewerblicher Rechtsschutz und Medienrecht

kanzlei.biz | IT. IP. Media.

Arztbewertung löschen

Negative Arztbewertung bei Jameda, Sanego oder Google effektiv löschen!

Sie sind als Arzt oder mit Ihrer Arztpraxis von negativen Arztewertungen von (vermeintlichen) Patienten betroffen und wollen sich gegen die geschäftsschädigenden Äußerungen wehren?

Wir helfen Ihnen, schädigende Äußerungen effektiv aus Ihrem Profil bei den Bewertungsportalen zu entfernen.

Wer im Internet auf der Suche nach einem Arzt oder einer Praxis ist, der findet nicht nur einzelne Praxen, sondern auch sog. Online-Bewertungsportale, die Transparenz dahingehend verschaffen möchten, welcher Arzt denn für ein bestimmtes, gesundheitliches Anliegen der wohl beste Ansprechpartner ist. Patienten dieser Ärzte haben in der Regel die Möglichkeit, den Arzt nach einem Arztbesuch nach verschiedenen Kriterien zu bewerten und im Rahmen eines Freitextfelds Bewertungen abzugeben.

Patienten, die nicht oder jedenfalls nicht vollständig mit der Behandlung zufrieden waren, haben dadurch die Möglichkeit, Ihrem Unmut über den Arzt freien Lauf zu lassen. Während gute Bewertungen in solchen Portalen durchaus ein gutes Marketinginstrument sein können, weil Patienten gerade nicht mehr den örtlich nächsten Arzt aufsuchen wollen, sondern schlichtweg den Besten für Ihr Anliegen, können umgekehrt solche negativen Äußerungen im Rahmen der Bewertungen sehr schnell geschäftsschädigend sein. 

Negative Äußerungen oder schlechte Bewertungen können daher schnell dazu führen, dass das Wartezimmer eines Arztes nicht mehr gefüllt ist. Umso ärgerlicher, wenn die Äußerungen falsch sind, nicht von echten Patienten erfolgen oder sogar beleidigenden Inhalt haben.

Vorgehen gegen Arztbewertungsportale

Die Erfolgsaussichten eines Vorgehens gegen ein Arztbewertungsportal sollten immer am konkreten Einzelfall bewertet werden. Grundsätzlich sieht auch der Bundesgerichtshof Geschäftsmodelle wie das von Jameda, DocInsider und Sanego als grundsätzlich zulässig an. 

Den Portalbetreibern ist es grundsätzlich erlaubt, berufsständische Daten des Arztes zu speichern, in dem Online-Portal aufzubereiten und an seine Nutzer zu übermitteln. Soweit die Voraussetzungen nach dem Bundesdatenschutzgesetz eingehalten werden, dürfen gem. § 28 und § 29 BDSG insbesondere 

  • Daten aus öffentlichen Registern (Telefonbücher, Branchenbücher, Internet...)
  • praxisbezogene Daten (Name, Anschrift, Sprechzeiten, Praxisausstattung) 
  • berufsständische Daten wie akademischer Grad und Fachrichtung

ohne Einwilligung des Arztes verwendet werden.

Werden jedoch offensichtlich falsche Daten, unzulässige Daten oder solche aus dem Privatbereich des Arztes veröffentlicht, ist dies unzulässig und ein Vorgehen dagegen möglich!

Vorgehen gegen Bewertungen in Arztbewertungsportalen

Im Hinblick auf die nutzergenerierten Inhalte in den Arztbewertungsportalen (z.B. Bewertungen) ist hinsichtlich deren Zulässigkeit danach zu unterscheiden, ob es sich bei den Äußerungen um eine Tatsachenbehauptung oder um ein Werturteil handelt. 

Hinsichtlich der Werturteile ist gleichgültig, ob diese "wahr" oder "unwahr" sind, diese fallen unter den Schutz der Meinungsfreiheit, soweit es sich bei der Bewertung nicht um Schmähkritik oder sonstige Diffamierungen gegenüber dem Arzt oder der Arztpraxis handelt. Unwahre Tatsachenbehauptungen hingegen sind per se unzulässig. Werden solche bewusst unwahren oder jedenfalls nicht nachweisbar wahren Tatsachen verbreitet und wird der Arzt hierdurch in seiner persönlichen Ehre verletzt, so kann dies neben zivilrechtlichen auch strafrechtliche Konsequenzen für den Bewertenden haben. Gut für den Arzt: Der sich Äußernde trägt in der Regel die Beweislast für seine Tatsachenbehauptungen. 

Vorgehen gegen falsche, positive (Selbst-)Bewertungen

Leider kommt es vor, dass Ärzte sich selbst positiv bewerten (lassen), um so in den entsprechenden Arztbewertungsportalen bessere Platzierungen zu erreichen. Ein solches Vorgehen ist jedoch aus wettbewerbsrechtlicher Sicht unzulässig, weswegen dagegen mit Unterlassungs- und ggf. sogar Schadensersatzansprüchen vorgegangen werden kann. 

KONTAKT

Unsere Kontaktdaten:

kanzlei.biz - Anwaltskanzlei Hild & Kollegen
Konrad-Adenauer-Allee 55
86150 Augsburg

Telefon: +49 (0)821 - 420 795 0
Telefax: +49 (0)821 - 420 795 95
E-Mail: [email protected]

Soziale Netzwerke:

SOFORTKONTAKT!

Formular ausfüllen:

GLOBAL LAW EXPERTS 2017
IT LAW FIRM OF THE YEAR IN GERMANY
GERMANY - NATIONAL - IT LAW FIRM
OF THE YEAR 2017
International Advisory Experts Award
IT Law firm of the Year in Germany 2017
IT LAW FIRM OF THE YEAR
2017 IN GERMANY
GERMANY – MEDIA LAW FIRM
OF THE YEAR 2016

Unsere Rechtsanwälte für Ärztebewertungen im Internet

Hild_225x250Hagen Hild, Rechtsanwalt Fachanwalt IT-Recht Fachanwalt Gewerblicher Rechtsschutz
Rechtsanwalt WagnerAlexander Wagner, Rechtsanwalt
Kempter_225x250Arthur Kempter, Rechtsanwalt Fachanwalt IT-Recht Fachanwalt Gewerblicher Rechtsschutz
Rechtsanwältin PillerKerstin Piller, Rechtsanwältin Fachanwältin IT-Recht Fachanwältin Gewerblicher Rechtsschutz

Warum Sie uns beauftragen sollten

Erfahrung seit 2001
Aufgrund unserer hochspezialisierten und langjährigen Kanzlei-Tätigkeit können wir unsere Praxis-Erfahrung effektiv für Sie einbringen.
Erfahrung mit über 10.000 Gegnern und Rechtsanwälten
In der Zeit seit 2001 konnten wir Erfahrung mit über 10.000 Gegnern, Kanzleien und Rechtsanwälten sammeln. Diese Erfahrung setzen wir täglich zum Nutzen unserer Mandanten ein. Unsere Gegnerliste ist eine der umfangreichsten Gegnerlisten im Internet.
Rechteinhaber und Verletzte wissen bei Verletzungsfällen im Internet nicht, an welchem Gericht ein Anspruch geltend gemacht wird
Bei Verletzungen im Internet gilt in der Regel der fliegende Gerichtsstand. Deshalb werden Ansprüche meist vor einem spezialisierten Gericht geltend gemacht werden und gerade nicht am Gericht des Wohn- oder Geschäftssitzes des Abgemahnten. Rechteinhaber oder Mitbewerber suchen sich hier meist ein Gericht aus, mit dem diese bereits Erfahrung gemacht haben oder dessen Rechtsprechung diese als günstig für sich einschätzen. Manche Kanzleien wählen aus Bequemlichkeit auch oft das Gericht an deren Kanzleisitz. Wir berücksichtigen bei unserer Beratung sowohl die unterschiedliche Rechtsprechung der einschlägigen Landes- und Oberlandesgerichte, als auch unsere Erfahrung in anderen Gerichtsfällen mit denselben Gegnern oder Kanzleien. Aus diesem Grund wählen erfahrene Mandanten gleich einen spezialisierten Rechtsanwalt, anstatt eines Rechtsanwalts vor Ort.
Wir sind zu über 90 Prozent deutschlandweit ortsunabhängig tätig
Egal ob bei der Erstellung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder bei der Durchsetzung oder Abwehr von Ansprüchen. Aufgrund unserer Spezialisierung sind wir zu über 90 Prozent deutschlandweit ortsunabhängig tätig.
Kenntnis der divergierenden Rechtsprechung der Landes- und Oberlandesgerichte
Durch unsere über 10-jährige Tätigkeit auf Seiten von Rechteinhabern und Abgemahnten, können wir unsere ganze Erfahrung zugunsten unserer Mandanten einbringen. Hierbei kommt unseren Mandanten unsere bundesweite Tätigkeit an unterschiedlichen Gerichten und die Kenntnis von deren unterschiedlichen Entscheidungen zugute. Vielfach entscheiden sogar einzelne Richter der jeweiligen Gerichte unterschiedlich. Viele Anwälte haben hier nur theoretische, jedoch keine praktischen Erfahrungen. Um gerichtliche Verfahren zu vermeiden oder diese zu gewinnen, kommt es jedoch meist auch auf praktische Erfahrungen an, nicht ausschließlich auf theoretisches Wissen.
hoher interner Wissensaustausch durch spezialisiertes Kanzlei-Team im gleichen Tätigkeitsbereich
Sämtliche Anwälte unserer Kanzlei sind im gleichen Rechtsbereich tätig. Dadurch ist ein hoher interner Wissensaustausch gewährleistet. Dies gilt sowohl für Fachwissen, als auch Sonderwissen über Gerichte, Richter, Gegner, Rechtsanwälte oder Kanzleien.
perfekte Ausrichtung durch ausschließliche Tätigkeit in zusammengehörigen und verzahnten Rechtsgebieten
Dieses Spektrum wird nur von sehr wenigen Kanzleien bundesweit angeboten.
langjährige technische und wirtschaftliche Erfahrung im Bereich Internet und IT
Wir lassen bei der Beratung nicht nur unser rechtliches Fachwissen einfließen, sondern geben unsere ganze Praxiserfahrung an Sie weiter. Auch bei untypischen IT-Fällen profitieren Sie von unserer langjährigen technischen und wirtschaftlichen Erfahrung im Bereich Internet und IT.
Fachanwälte IT-Recht / Fachanwälte Gewerblicher Rechtsschutz
In unserer Kanzlei finden Sie Fachanwälte für IT-Recht und Fachanwälte für Gewerblichen Rechtsschutz.

27. Januar 2020 Top-Urteil

Bewertungsportal „yelp.de“ darf Bewertungsdurchschnitt auf „empfohlene“ Beiträge stützen

Handy mit drei Nachrichten von verscheidenen Personen mit Bewertungen
Pressemitteilung zum Urteil des BGH vom 14.01.2020, Az.: VI ZR 496/18 (u.a.)

Durch die Anzeige des Bewertungsdurchschnitts und der Einstufung von Nutzerbewertungen als „empfohlen“ behauptet oder verbreitet das Bewertungsportal keine unwahren Tatsachen. Der Nutzer entnimmt der Darstellung, dass lediglich „empfohlene“ Bewertungen für die Durchschnittsberechnung ausschlaggebend waren und die Angabe der Anzahl sich darauf bezieht. Diese Bewertungsdarstellung ist darüber hinaus von der Berufs- und Meinungsfreiheit geschützt, da ein Gewerbetreibender öffentliche Kritik an seinen Leistungen grundsätzlich hinnehmen muss.

Weiterlesen
Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erlaubnis zum Versand des Newsletters: Ich möchte regelmäßig per E-Mail über aktuelle News und interessante Entwicklungen aus den Tätigkeitsfeldern der Anwaltskanzlei Hild & Kollegen informiert werden. Diese Einwilligung zur Nutzung meiner E-Mail-Adresse kann ich jederzeit für die Zukunft widerrufen, in dem ich z. B. eine E-Mail an newsletter [at] kanzlei.biz sende. Der Newsletter-Versand erfolgt entsprechend unserer Datenschutzerklärung.

n/a