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Aerztebewertung: Stetoskop auf Laptop
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Aertztebewertung: Aerztin schaut sich Bewertung mit Tablet an
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Arztbewertungen im Internet

Wir löschen negative Bewertungen bei Jameda, Sanega und Co. !

Sie sind als Arzt oder mit Ihrer Arztpraxis von negativen Bewertungen bei Jameda & Co. von (vermeintlichen) Patienten betroffen und wollen sich gegen die geschäftsschädigenden Äußerungen wehren?

Wir helfen Ihnen, unzutreffende Äußerungen aus Ihrem Profil bei den Bewertungsportalen zu entfernen.

Wer im Internet auf der Suche nach einem Arzt oder einer Praxis ist, der findet nicht nur einzelne Praxen, sondern auch sog. Online-Bewertungsportale, die Transparenz dahingehend verschaffen möchten, welcher Arzt denn für ein bestimmtes, gesundheitliches Anliegen der wohl beste Ansprechpartner ist. Patienten dieser Ärzte haben in der Regel die Möglichkeit, den Arzt nach einem Arztbesuch nach verschiedenen Kriterien zu bewerten und im Rahmen eines Freitextfelds Bewertungen abzugeben.

Patienten, die nicht oder jedenfalls nicht vollständig mit der Behandlung zufrieden waren, haben dadurch die Möglichkeit, Ihrem Unmut über den Arzt freien Lauf zu lassen. Während gute Bewertungen in solchen Portalen durchaus ein gutes Marketinginstrument sein können, weil Patienten gerade nicht mehr den örtlich nächsten Arzt aufsuchen wollen, sondern schlichtweg den Besten für Ihr Anliegen, können umgekehrt solche negativen Äußerungen im Rahmen der Bewertungen sehr schnell geschäftsschädigend sein. 

Negative Äußerungen oder schlechte Bewertungen können daher schnell dazu führen, dass das Wartezimmer eines Arztes nicht mehr gefüllt ist. Umso ärgerlicher, wenn die Äußerungen falsch sind, nicht von echten Patienten erfolgen oder sogar beleidigenden Inhalt haben.

Vorgehen gegen Arztbewertungsportale

Die Erfolgsaussichten eines Vorgehens gegen ein Arztbewertungsportal sollten immer am konkreten Einzelfall bewertet werden. Grundsätzlich sieht auch der Bundesgerichtshof Geschäftsmodelle wie das von Jameda, DocInsider und Sanego als grundsätzlich zulässig an. 

Den Portalbetreibern ist es grundsätzlich erlaubt, berufsständische Daten des Arztes zu speichern, in dem Online-Portal aufzubereiten und an seine Nutzer zu übermitteln. Soweit die Voraussetzungen nach dem Bundesdatenschutzgesetz eingehalten werden, dürfen gem. § 28 und § 29 BDSG insbesondere 

  • Daten aus öffentlichen Registern (Telefonbücher, Branchenbücher, Internet...)
  • praxisbezogene Daten (Name, Anschrift, Sprechzeiten, Praxisausstattung) 
  • berufsständische Daten wie akademischer Grad und Fachrichtung

ohne Einwilligung des Arztes verwendet werden.

Werden jedoch offensichtlich falsche Daten, unzulässige Daten oder solche aus dem Privatbereich des Arztes veröffentlicht, ist dies unzulässig und ein Vorgehen dagegen möglich!

Vorgehen gegen Bewertungen in Arztbewertungsportalen

Im Hinblick auf die nutzergenerierten Inhalte in den Arztbewertungsportalen (z.B. Bewertungen) ist hinsichtlich deren Zulässigkeit danach zu unterscheiden, ob es sich bei den Äußerungen um eine Tatsachenbehauptung oder um ein Werturteil handelt. 

Hinsichtlich der Werturteile ist gleichgültig, ob diese "wahr" oder "unwahr" sind, diese fallen unter den Schutz der Meinungsfreiheit, soweit es sich bei der Bewertung nicht um Schmähkritik oder sonstige Diffamierungen gegenüber dem Arzt oder der Arztpraxis handelt. Unwahre Tatsachenbehauptungen hingegen sind per se unzulässig. Werden solche bewusst unwahren oder jedenfalls nicht nachweisbar wahren Tatsachen verbreitet und wird der Arzt hierdurch in seiner persönlichen Ehre verletzt, so kann dies neben zivilrechtlichen auch strafrechtliche Konsequenzen für den Bewertenden haben. Gut für den Arzt: Der sich Äußernde trägt in der Regel die Beweislast für seine Tatsachenbehauptungen. 

Vorgehen gegen falsche, positive (Selbst-)Bewertungen

Leider kommt es vor, dass Ärzte sich selbst positiv bewerten (lassen), um so in den entsprechenden Arztbewertungsportalen bessere Platzierungen zu erreichen. Ein solches Vorgehen ist jedoch aus wettbewerbsrechtlicher Sicht unzulässig, weswegen dagegen mit Unterlassungs- und ggf. sogar Schadensersatzansprüchen vorgegangen werden kann. 

KONTAKT

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Unsere Rechtsanwälte für Ärztebewertungen im Internet

Alexander Wagner, Rechtsanwalt

Arthur Kempter, Rechts- und Fachanwalt

  • Fachanwalt für IT-Recht
  • Fachanwalt für Gewerblicher Rechtsschutz

Hagen Hild, Rechts- und Fachanwalt

  • Fachanwalt für IT-Recht
  • Fachanwalt für Gewerblicher Rechtsschutz

Kerstin Piller, Rechts- und Fachanwältin

  • Fachanwältin für IT-Recht
  • Fachanwältin für Gewerblicher Rechtsschutz

Sascha Pakroo, Rechts- und Fachanwalt

  • Fachanwalt für IT-Recht

Warum Sie uns beauftragen sollten

Erfahrung seit 2001

Aufgrund unserer hochspezialisierten Tätigkeit und unserer über 13-jährigen Kanzlei-Tätigkeit können wir unsere Praxis-Erfahrung effektiv für Sie einbringen.

Erfahrung mit über 10.000 Gegnern und Rechtsanwälten

In der Zeit seit 2001 konnten wir Erfahrung mit über 10.000 Gegnern, Kanzleien und Rechtsanwälten sammeln. Diese Erfahrung setzen wir täglich zum Nutzen unserer Mandanten ein.

Unsere Gegnerliste ist eine der umfangreichsten Gegnerlisten im Internet.

Rechteinhaber und Verletzte wissen bei Verletzungsfällen im Internet nicht an welchem Gericht ein Anspruch geltend gemacht wird

Bei Verletzungen im Internet gilt in der Regel der fliegende Gerichtsstand. Deshalb werden Ansprüche meist vor einem spezialisierten Gericht geltend gemacht werden und nicht am Gericht des Wohn- oder Geschäftssitzes des Abgemahnten. Rechteinhaber oder Mitbewerber suchen sich hier meist ein Gericht aus mit dem diese bereits Erfahrung gemacht haben oder dessen Rechtsprechung diese als günstig für sich einschätzen. Manche Kanzleien wählen aus Bequemlichkeit auch oft das Gericht an deren Kanzleisitz.

Wir berücksichtigen bei unserer Beratung sowohl die unterschiedliche Rechtsprechung der einschlägigen Landes- und Oberlandesgerichte, als auch unsere Erfahrung in anderen Gerichtsfällen mit denselben Gegnern oder Kanzleien.

Aus diesem Grund wählen erfahrene Mandanten gleich einen spezialisierten Rechtsanwalt, anstatt eines Rechtsanwalts vor Ort.

Wir sind zu über 90 Prozent deutschlandweit ortsunabhängig tätig

Egal ob bei der Erstellung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder bei der Durchsetzung oder Abwehr von Ansprüchen. Aufgrund unserer Spezialisierung sind wir zu über 90 Prozent deutschlandweit ortsunabhängig tätig.

Kenntnis der divergierenden Rechtsprechung der Landes- und Oberlandesgerichte

Durch unsere über 10-jährige Tätigkeit auf Seiten von Rechteinhabern und Abgemahnten können wir unsere ganze Erfahrung zugunsten unserer Mandanten einbringen. Hierbei kommt unseren Mandanten unsere bundesweite Tätigkeit an unterschiedlichsten Gerichten und die Kenntnis von deren unterschiedlichen Entscheidungen zugute. Vielfach entscheiden sogar einzelne Richter der jeweiligen Gerichte unterschiedlich.

Viele Anwälte haben hier nur theoretische, jedoch keine praktischen Erfahrungen. Um gerichtliche Verfahren zu vermeiden oder diese zu gewinnen, kommt es jedoch meist auf praktische Erfahrungen an, nicht auf theoretisches Wissen.

hoher interner Wissensaustausch durch spezialisiertes Kanzlei-Team im gleichen Tätigkeitsbereich

Sämtliche Anwälte unserer Kanzlei sind im gleichen Rechtsbereich tätig. Dadurch ist ein hoher interner Wissensaustausch gewährleistet. Dies gilt sowohl für Fachwissen, als auch Sonderwissen über Gerichte, Richter, Gegner, Rechtsanwälte oder Kanzleien.

perfekte Ausrichtung durch ausschließliche Tätigkeit in zusammengehörigen und verzahnten Rechtsgebieten

Dieses Spektrum wird nur von sehr wenigen Kanzleien bundesweit angeboten.

langjährigen technische und wirtschaftliche Erfahrung im Bereich Internet und IT

Wir lassen bei der Beratung nicht nur unser rechtliches Fachwissen einfließen, sondern geben unsere ganze Praxiserfahrung an Sie weiter. Auch bei nicht typischen IT-Fällen profitieren Sie von unserer langjährigen technischen und wirtschaftlichen Erfahrung im Bereich Internet und IT.

Fachanwälte IT-Recht / Fachanwälte Gewerblicher Rechtsschutz

In unserer Kanzlei finden Sie Fachanwälte für IT-Recht und Fachanwälte für Gewerblichen Rechtsschutz.

12. April 2016 Top-Urteil

BGH konkretisiert Prüfpflichten für Betreiber der Arztbewertungsplattform Jameda

ein Stehtoskop liegt auf einer Laptop-Tastatur
Urteil des BGH vom 01.03.2016, Az.: VI ZR 34/15

a) Ein Hostprovider ist zur Vermeidung einer Haftung als mittelbarer Störer grundsätzlich nicht verpflichtet, die von den Nutzern ins Netz gestellten Beiträge vor der Veröffentlichung auf eventuelle Rechtsverletzungen zu überprüfen. Er ist aber verantwortlich, sobald er Kenntnis von den Rechtsverletzungen erlangt.

b) Ist der Hostprovider mit der Behauptung eines Betroffenen konfrontiert, ein von einem Nutzer eingestellter Beitrag verletze ihn in seinem Persönlichkeitsrecht, und ist die Beanstandung so konkret gefasst, dass der Rechtsverstoß auf der Grundlage der Behauptung des Betroffenen unschwer bejaht werden kann, so ist eine Ermittlung und Bewertung des gesamten Sachverhalts unter Berücksichtigung einer etwaigen Stellungnahme des für den beanstandeten Beitrag Verantwortlichen erforderlich.

c) Zur Bestimmung, welcher Überprüfungsaufwand vom Hostprovider im Einzelfall zu verlangen ist, bedarf es einer umfassenden Interessenabwägung, bei der die betroffenen Grundrechte der Beteiligten zu berücksichtigen sind. Maßgebliche Bedeutung kommt dabei dem Gewicht der angezeigten Rechtsverletzung sowie den Erkenntnismöglichkeiten des Providers zu. Zu berücksichtigen sind aber auch Funktion und Aufgabenstellung des vom Provider betriebenen Dienstes sowie die Eigenverantwortung des für die persönlichkeitsbeeinträchtigende Aussage unmittelbar verantwortlichen - ggf. zulässigerweise anonym auftretenden - Nutzers.

d) Der vom Betreiber eines Arztbewertungsportals verlangte Prüfungsaufwand darf den Betrieb des Portals weder wirtschaftlich gefährden noch unverhältnismäßig erschweren, hat aber zu berücksichtigen, dass eine gewissenhafte Prüfung der Beanstandungen von betroffenen Ärzten durch den Portalbetreiber eine entscheidende Voraussetzung dafür ist, dass die Persönlichkeitsrechte der (anonym oder pseudonym) bewerteten Ärzte beim Portalbetrieb hinreichend geschützt sind.

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