Inhalte aus der Kategorie: „Markenrecht“

25. Februar 2026

Rechtsextremer Online-Shop scheitert erneut in Markenrechtsstreit

Nun musste der rechtsextreme Online-Shop "Druck18" die zweite Niederlage einstecken. Nachdem er in erster Instanz mit einer Klage gegen den namensgleichen antifaschistischen Shop des Vereins "Laut gegen Nazis" schon vor dem LG Hamburg scheiterte, lehnte jetzt auch das OLG Hamburg die Beschwerde gegen das erste Urteil ab. Grundlage war ein Markenrechtsstreit um die Verwendung der Bezeichnung "Druck18".

Weiterlesen
01. Dezember 2025

Paulaner Spezi gewinnt nächsten Markenrechtsstreit

Cola_Fanta_Mischung_300px

Nach erneutem Markenrechtsstreit gewann Paulaner gegen "Mio Mio Cola+Orange Mische" Hersteller Berentzen. Die Farbaufmachung des Berentzen Getränks solle, laut Paulaner, eine Farbmarke nach § 3 I MarkenG verletzen und weiter, zu Verwechslungsgefahr führen und eine weitere Nutzung die Marke schwächen. Das LG München I gab Paulaner Recht.

Weiterlesen
23. September 2025

Schadensersatz für Nintendo wegen Werbung für Switch 2 Zubehör

Wordcloud bestehend aus Begriffen, die etwas mit Wettbewerb und Konkurrenten zu tun haben

Nintendo und Zubehör-Hersteller Genki einigten sich außergerichtlich auf Schadensersatz wegen Markenrechtsverletzung, unlauterem Wettbewerb und irreführender Werbung aufgrund Marketing im Vorfeld des Releases der Switch 2. Unter anderem wurde die Verwendung offizieller Nintendo Marken moniert.

Weiterlesen
29. August 2025

Berentzen legt Berufung gegen Spezi-Urteil des LG München I ein

Glas in das Cola und Fanta gemischt wird

Bereits zum dritten Mal hat das LG München I am 05.08.2025 der Brauerei Paulaner Recht gegeben. Dabei befand es, dass die Flaschengestaltung der „Mio Mio Cola+Orange Mische“ der Berentzen Group für den Kunden eine Zusammengehörigkeit zwischen Mio Mio und Paulaner herstellen könnten. Gegen dieses Urteil wehrt sich die Berentzen-Gruppe mit Hilfe der Berufung.

Weiterlesen
15. Juli 2025

„Dubai-Schokolade“ darf nicht aus der Türkei kommen

Gesetzbuch mit Richterhammer - Markenrecht

Der 6. Zivilsenat des OLG Köln stellte fest, dass der Name "Dubai-Schokolade" und deren Aufmachung eine geografische Herkunftsbezeichnung iSd § 126 I MarkenG darstellen und dem Verbraucher zu verstehen gibt, aus den Vereinigten Arabischen Emiraten zu stammen. Da die Schokolade aber tatsächlich in der Türkei hergestellt wird, verstößt die Aufmachung gegen § 127 I MarkenG. Ein Fall des § 126 II MarkenG liegt noch nicht vor.

Weiterlesen
07. März 2025

„Dubai-Schokolade“ – Herkunftsangabe oder Rezeptur?

Dubaischokoladentafeln aufeinandergestapelt

In zwei vergleichbaren Fällen kamen zwei Kammern des LG Köln zu komplett verschiedenen Ergebnissen. Die 33. Zivilkammer urteilte im Streit um die sogenannte "Dubai-Schokolade", dass diese Bezeichnung einen Verstoß gegen § 127 Abs. 1 MarkenG darstellt, wenn die Schokolade nicht tatsächlich in Dubai hergestellt wurde. Laut der Kammer sei das Verbraucherverständnis noch nicht so weit gewandelt, dass unter der Bezeichnung die Rezeptur verstanden wird. Die 4. Handelskammer argumentierte am Folgetag genau gegensätzlich. Laut den Richtern, sieht das Verbraucherverständnis in dieser Bezeichnung nicht den Herkunftsort, sondern die Füllung der Schokolade mit Pistazien und Kadayif.

Weiterlesen
Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erlaubnis zum Versand des Newsletters: Ich möchte regelmäßig per E-Mail über aktuelle News und interessante Entwicklungen aus den Tätigkeitsfeldern der Anwaltskanzlei Hild & Kollegen informiert werden. Diese Einwilligung zur Nutzung meiner E-Mail-Adresse kann ich jederzeit für die Zukunft widerrufen, in dem ich z. B. eine E-Mail an newsletter [at] kanzlei.biz sende. Der Newsletter-Versand erfolgt entsprechend unserer Datenschutzerklärung.

n/a