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Geschäftsmann bewertet mit beiden Daumen nach unten
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Ärtztebewertung Aerztin schaut sich Bewertung mit Tablet an
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Ärtztebewertung Arzt schaut sich Bewertung auf Laptop an
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Browserfenster mit Google Suchfeld, Suchmaschine
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Aerztebewertung Stetoskop auf Laptop
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negative Bewertung Hand mit Daumen nach unten
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Bewertungen im Internet

In unserer Urteilsdatenbank…
…finden Sie 127 Urteile zum Thema Bewertungen im Internet.

Während in der "realen Welt" Kritik nur selten und dann mit Bedacht geäußert wird, bietet das Internet mit Foren oder sonstigen Bewertungsplattformen eine hervorragende Möglichkeit, sich unter dem vermeintlichen Deckmantel der Anonymität kritisch zu äußern und Meinungen und Bewertungen zu Personen, Unternehmen oder Waren und Dienstleistungen abzugeben und zwar auch solche, die man sich im "echten Leben" nie getraut hätte.

Genauso wie in der "Offline-Welt" wird jedoch leider auch im Internet nicht immer nur die Wahrheit gesagt. Vielmehr verstehen viele Personen Bewertungsplattformen im Internet als Möglichkeit, Ihrem Ärger und Unmut über Personen, Unternehmen oder Waren und Dienstleistungen endlich mal Luft zu machen, ohne dass diese Äußerungen tatsächlich immer der Wahrheit entsprechen. Vielmehr zielen diese Äußerungen dann oftmals lediglich auf die Diffamierung des Bewerteten ab, weil man sich über diese geärgert hat.

Während im echten Leben jedoch getätigte Äußerungen schnell nur noch "Schall und Rauch" sein können, besteht im Internet die Problematik, dass die Äußerung durch eine unbegrenzte Anzahl an Menschen abgerufen werden kann und nach deren Veröffentlichung - ohne dass der Betreiber der jeweiligen Bewertungsplattform hierzu verpflichtet wird - auch nicht gelöscht wird.

Kritische Äußerungen auf eBay und zahlreichen weiteren Bewertungsplattformen

Bewertungen auf der Handelsplattform eBay sind bereits seit dem Start der Auktionsplattform ein Thema, das nicht nur die Händler selbst, sondern insbesondere auch die Gerichte in zahlreichen Verfahren beschäftigt hat. Auch wir haben schon in zahlreichen Fällen für Mandanten unzulässige oder unwahre Äußerungen von Verkäufern und Käufern auf dem beliebten Auktionsportal löschen lassen.

Neben eBay existierten im Internet jedoch zahlreiche weitere sog. Bewertungsportale, die vor allem in den letzten Jahren einen wahren Boom erlebt haben: Restaurants, Hotels, Ärzte, Lehrer, Flughäfen, mittlerweile kann so gut wie alles kommentiert und bewertet werden. Doch oftmals wird hier gerade das geäußert, was sich im "echten Leben" keiner traut, von Angesicht zu Angesicht zu sagen.

Negative Äußerungen unmittelbar geschäftsschädigend

Verheerend an den negativen Bewertungen ist vor allem, dass diese sich unmittelbar geschäftsschädigend auswirken. Bereits durch eine negative Bewertung, die zu Unrecht erfolgt ist, kann ein weiterer, neuer Kunde abgehalten werden, bei dem gleichen Online-Shop zu kaufen oder eine entsprechende Dienstleistung in Anspruch zu nehmen.

Vorgehen gegen negative Bewertungen lohnt sich

Ist eine solche Bewertung zu Unrecht erfolgt, kann - je nach dem, ob es sich um die Äußerung einer Privatperson oder eines konkurrierenden Unternehmens handelt - erfolgreich dagegen vorgegangen werden:

Bei Bewertungen durch Privatpersonen muss in aller Regel geprüft werden, ob es sich bei der Äußerung um eine zulässige Meinungsäußerung handelt oder nicht. Hierbei ist zu differenzieren zwischen geäußerten Meinungen und Tatsachen. Von einer Meinung ist bei Werturteilen auszugehen, also der subjektiven Bewertung eines Sachverhalts. Von Tatsachen spricht man hingegen dann, wenn die Äußerung dem Beweis zugänglich ist, also wahr oder falsch sein kann.

Unproblematisch sind Tatsachenäußerungen jedenfalls dann, wenn sie der Wahrheit entsprechen (allerdings gibt es von diesem Grundsatz auch Ausnahmen!). Unwahre Tatsachenbehauptungen sind jedoch regelmäßig unzulässig. Meinungsäußerungen hingegen sind in der Regel zulässig, allerdings dann nicht in den Fällen von Diffamierungen und Schmähkritik, wenn es also nicht mehr um die Auseinandersetzung in der Sache, sondern lediglich um die Bloßstellung des Gegenübers geht.

Äußerungen durch konkurrierende Unternehmen hingegen sind zusätzlich vor allem in wettbewerbsrechtlicher Hinsicht zu überprüfen. So könnte in einer entsprechenden Kommentierung bzw. Äußerung eine Herabsetzung und Verunglimpfung gemäß §§ 3, 4 Nr. 7 UWG zu sehen sein. Zudem könnte darin die Verbreitung falscher Tatsachenbehauptungen gem. §§ 3, 4 Nr. 8 UWG liegen. In diesem Zusammenhang sind vor allem rechtliche Probleme wie "Crowdturfing" (also gekaufte Meinung im Internet) sowie die Warnung des eigenen Kundenstamms vor der Konkurrenz zu beachten.

 

Kosten

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Für sämtliche Fragestellungen bieten wir Ihnen eine kostengünstige Erstberatung an. Im Rahmen der Erstberatung prüfen wir die Rechtslage kompetent und umfassend.

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Auszeichnungen
GLOBAL LAW EXPERTS 2017
IT LAW FIRM OF THE YEAR IN GERMANY
GERMANY - NATIONAL - IT LAW FIRM
OF THE YEAR 2017
International Advisory Experts Award
IT Law firm of the Year in Germany 2017
IT LAW FIRM OF THE YEAR
2017 IN GERMANY
GERMANY – MEDIA LAW FIRM
OF THE YEAR 2016

Unsere Rechtsanwälte für Bewertungen im Internet

Hild_225x250Hagen Hild, Rechtsanwalt

Fachanwalt IT-Recht
Fachanwalt Gewerblicher Rechtsschutz

Rechtsanwalt WagnerAlexander Wagner, Rechtsanwalt

Kempter_225x250Arthur Kempter, Rechtsanwalt

Fachanwalt IT-Recht
Fachanwalt Gewerblicher Rechtsschutz

Rechtsanwältin PillerKerstin Piller, Rechtsanwältin

Fachanwältin IT-Recht
Fachanwältin Gewerblicher Rechtsschutz

Warum Sie uns beauftragen sollten

Erfahrung seit 2001

Aufgrund unserer hochspezialisierten und langjährigen Kanzlei-Tätigkeit können wir unsere Praxis-Erfahrung effektiv für Sie einbringen.

Erfahrung mit über 10.000 Gegnern und Rechtsanwälten

In der Zeit seit 2001 konnten wir Erfahrung mit über 10.000 Gegnern, Kanzleien und Rechtsanwälten sammeln. Diese Erfahrung setzen wir täglich zum Nutzen unserer Mandanten ein.

Unsere Gegnerliste ist eine der umfangreichsten Gegnerlisten im Internet.

Rechteinhaber und Verletzte wissen bei Verletzungsfällen im Internet nicht, an welchem Gericht ein Anspruch geltend gemacht wird

Bei Verletzungen im Internet gilt in der Regel der fliegende Gerichtsstand. Deshalb werden Ansprüche meist vor einem spezialisierten Gericht geltend gemacht werden und gerade nicht am Gericht des Wohn- oder Geschäftssitzes des Abgemahnten. Rechteinhaber oder Mitbewerber suchen sich hier meist ein Gericht aus, mit dem diese bereits Erfahrung gemacht haben oder dessen Rechtsprechung diese als günstig für sich einschätzen. Manche Kanzleien wählen aus Bequemlichkeit auch oft das Gericht an deren Kanzleisitz.

Wir berücksichtigen bei unserer Beratung sowohl die unterschiedliche Rechtsprechung der einschlägigen Landes- und Oberlandesgerichte, als auch unsere Erfahrung in anderen Gerichtsfällen mit denselben Gegnern oder Kanzleien.

Aus diesem Grund wählen erfahrene Mandanten gleich einen spezialisierten Rechtsanwalt, anstatt eines Rechtsanwalts vor Ort.

Wir sind zu über 90 Prozent deutschlandweit ortsunabhängig tätig

Egal ob bei der Erstellung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder bei der Durchsetzung oder Abwehr von Ansprüchen. Aufgrund unserer Spezialisierung sind wir zu über 90 Prozent deutschlandweit ortsunabhängig tätig.

Kenntnis der divergierenden Rechtsprechung der Landes- und Oberlandesgerichte

Durch unsere über 10-jährige Tätigkeit auf Seiten von Rechteinhabern und Abgemahnten, können wir unsere ganze Erfahrung zugunsten unserer Mandanten einbringen. Hierbei kommt unseren Mandanten unsere bundesweite Tätigkeit an unterschiedlichen Gerichten und die Kenntnis von deren unterschiedlichen Entscheidungen zugute. Vielfach entscheiden sogar einzelne Richter der jeweiligen Gerichte unterschiedlich.

Viele Anwälte haben hier nur theoretische, jedoch keine praktischen Erfahrungen. Um gerichtliche Verfahren zu vermeiden oder diese zu gewinnen, kommt es jedoch meist auch auf praktische Erfahrungen an, nicht ausschließlich auf theoretisches Wissen.

hoher interner Wissensaustausch durch spezialisiertes Kanzlei-Team im gleichen Tätigkeitsbereich

Sämtliche Anwälte unserer Kanzlei sind im gleichen Rechtsbereich tätig. Dadurch ist ein hoher interner Wissensaustausch gewährleistet. Dies gilt sowohl für Fachwissen, als auch Sonderwissen über Gerichte, Richter, Gegner, Rechtsanwälte oder Kanzleien.

perfekte Ausrichtung durch ausschließliche Tätigkeit in zusammengehörigen und verzahnten Rechtsgebieten

Dieses Spektrum wird nur von sehr wenigen Kanzleien bundesweit angeboten.

langjährige technische und wirtschaftliche Erfahrung im Bereich Internet und IT

Wir lassen bei der Beratung nicht nur unser rechtliches Fachwissen einfließen, sondern geben unsere ganze Praxiserfahrung an Sie weiter. Auch bei untypischen IT-Fällen profitieren Sie von unserer langjährigen technischen und wirtschaftlichen Erfahrung im Bereich Internet und IT.

Fachanwälte IT-Recht / Fachanwälte Gewerblicher Rechtsschutz

In unserer Kanzlei finden Sie Fachanwälte für IT-Recht und Fachanwälte für Gewerblichen Rechtsschutz.

Weitere ausgewählte Dienstleistungen

Reputationsmanagement
für Unternehmen

effektive Rechte-
durchsetzung

Persönlichkeitsrechts-
verletzungen im Internet

Beauftragung als
Jugendschutzbeauftragter

Bilderklau - Wurden
Ihre Bilder geklaut?

Vorgehen gegen rechts-
verletzende Äußerungen

Abmahnung erhalten?
Wir helfen sofort!

22. Oktober 2018 Top-Urteil

Nachweis über Behandlung als Voraussetzung für Bewertung auf Arztbewertungsplattform

Arzt schreibt auf seinem Klemmbrett
Urteil des LG Frankenthal vom 18.09.2018. Az.: 6 O 39/18

Bewertungen hinsichtlich eines Arztes auf Bewertungsplattformen sind grundsätzlich von der Meinungsfreiheit gedeckt, sofern sie auf einem tatsächlichen Arzt-Patienten Kontakt im Sinne einer stattgefundenen Behandlung beruhen und keine falschen Tatsachenbehauptungen enthalten. Zwar trifft den Betreiber eines solchen Bewertungsportals vorab keine Pflicht, derartige Beiträge auf mögliche Rechtsverletzungen zu überprüfen, doch muss er auf Hinweise Betroffener reagieren und Nachweise beim Bewertenden über eine tatsächlich stattgefundene Behandlung einholen. Die reine Angabe eines Behandlungszeitraumes sowie einer geschwärzten Behandlungsbescheinigung durch den Bewertenden sind dabei nicht ausreichend. Vielmehr müssen des Weiteren bespielsweise auch (geschwärzte) Terminzettel, Rezepte, Rechnungen oder Ähnliches vom Patienten vorgelegt werden. Können solche vom Bewertenden hingegen nicht eingeholt werden, muss die Löschung solcher Bewertungen erfolgen; andernfalls haftet der Betreiber der Plattform als mittelbarer Störer.

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