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Apple erwidert Vorwürfe von Spotify vor EU-Kommission

08. Juli 2019
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Kopfhörer mit Handy und laufender Musik

Wegen den unfairen Geschäftspraktiken von Apple hat Spotify Beschwerde bei der Europäischen Kommission eingelegt. Diese Vorwürfe weist Apple nun in einer Stellungnahme an die Kommission zurück.

Da sowohl Spotify, als auch Apple einen Musik-Streaming-Dienst anbieten, fühlt sich Spotify durch die App-Store-Gebühr benachteiligt (Wir berichteten).  Apple verlangt eine Provision von 30 Prozent, wenn Kunden im App-Store ein Spotify-Abo buchen. Um diese Ausgaben auszugleichen, sah sich Spotify bisweilen gezwungen, den Abo-Betrag zu erhöhen. Das Spotify-Abo war damit 3 Euro teurer als Apples eigener Streaming-Dienst Apple Music, der keine derartigen Abgaben zahlen musste.

 

Apple erwiderte in Bezug auf die Vorwürfe nun, dass von Spotify irreführende Zahlen verwendet wurden. Die Zahlen erwecken den Eindruck, die Abgaben würden für alle Abonnenten auf Apple-Geräten anfallen. Das sei jedoch nicht der Fall: Die Provision sei nur erhoben worden, wenn das Abo über die In-App-Kauffunktion abgeschlossen wurde. Wird das Abo über die Spotify-Website abgeschlossen, sei keine Provision verlangt worden. Zudem führt Apple an, dass die Zahl der betroffenen Abonnements äußerst gering sei. Die Funktion, das Abo über die App zu schließen, sei nur von 2014 bis 2016 verfügbar gewesen. Damit seien nur 680.000 Abonnenten betroffen und damit nur für besagte Abonnements eine Provision angefallen. In Anbetracht von 40 Millionen zahlenden Nutzern gegen Ende 2016 ist dies ein Anteil von 17 Prozent.

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