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Apple: Siri-Sprachauswertung künftig nur noch durch interne Mitarbeiter

06. September 2019
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Frau mit Handy in der Hand und Audioaufnahme

Wir berichteten bereits in der Vergangenheit über die Mängel bei der Auswertung von Audioaufnahmen durch Siri.

In einem Statement, welches Apple Ende letzter Woche veröffentlichte, kündigte der Konzern nun endlich Besserung an: Apple entschuldigte sich für die bisher gängige Praxis, welche die Auswertung der Siri-Audioaufnahmen anbelangt und verspricht die Auswertung in Zukunft, also voraussichtlich ab Herbst 2019, mit dem neuen IOS 13 Update nur noch von internen Apple-Mitarbeitern auswerten zu lassen. Berichten zufolge wurden schon hunderte Mitarbeiter der Subunternehmen entlassen, die für die Auswertung der Siri-Audioaufnahmen beauftragt waren, nachdem die Kritik aufkam und Apple das Vorgehen bis auf Weiteres einstellte.

Gleichzeitig kündigte der Konzern an, das Programm zur Verbesserung von Siri unter anderen Bedingungen wieder zu starten. Das heiß konkret, dass zwar standartmäßig keine Audioaufnahmen von Interaktionen mit Siri gespeichert werden sollen, allerdings sollen weiterhin sogenannte computergenerierte Transkripte verwendet werden um Siri so zu verbessern, dies dient vor allem der Erkennung von Dialekten und neuen Sprachen.

Opt-in

Kritisiert wurde vor allem, dass aus Apples Nutzungsbedingungen nicht hervorgehe, dass die Auswertungen der Audioaufnahmen durch Menschen erfolge und auch keine Möglichkeit besteht, der Aufnahme oder zumindest der Auswertung zu widersprechen (wir berichteten). Ein Opt-out wie bei Google oder Amazon war demnach nicht möglich.

Dies soll sich nun ebenfalls ändern: Apple will Audiomitschnitte künftig erst nach einer Einwilligung auswerten. Eine weitere Verbesserung folgt dadurch, dass die Auswertung nur noch durch interne Mitarbeiter ausgeführt werden soll.

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