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Facebook gegen das Netzwerkdurchsetzungsgesetz

06. Februar 2018
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Seit der US-Präsidentschaftswahl wird Facebook immer wieder wegen der Verbreitung von Falschmeldungen kritisiert. Der erste Lösungsversuch war die Zusammenarbeit mit Medien-Organisation und die Verteilung von Warnhinweisen im Hinblick auf zweifelhafte Meldungen. Nun sollen die Facebook-Nutzer nach dem Ursprung der Nachrichtenmeldung gefragt werden, um sogenannte „fake news" zu vermeiden. Facebook will nicht selbst entscheiden, welche Nachrichten stimmen und welche nicht.

Nun kritisiert der Vizechef von Facebook Elliot Schrage das neue Netzwerkdurchsetzungsgesetz scharf. „Ich halte es für falsch, ein Unternehmen, ausländisch oder nicht, um Richter der politischen Debatte in Deutschland zu machen“, so Schrage. Er hält die EU-Regelung für deutlich sinnvoller, als die deutsche Variante. Nach dieser Regelung sollen die Plattformen in eigener Initiative aktiv werden und dann regelmäßig beim Regulierer Bericht erstatten.

 

Facebook will in Zukunft mehr auf statistische Befunde setzen, beispielsweise auswerten, wie lange sich Personen auf Seiten mit reißerischen Überschriften befinden und zu welchem Anteil diese aus Werbung bestehen, und den Nutzern selbst mehr Verantwortung überlassen. Zudem staffelt der Konzern die Nachrichten nun nach Vertrauenswürdigkeit und den Nutzern sollen nach mehr Beiträge von Freunden und Familien, Medien und Unternehmen angezeigt werden.

 

Allerdings stößt auch diese Filterung auf Kritik, da Facebook sich für viele zu einem wichtigen Lieferanten von Nachrichten und Informationen entwickelt hat.

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