Milliardenstrafe gegen Apple

15. April 2024
[Gesamt: 1   Durchschnitt:  5/5]
80 mal gelesen
0 Shares
close up on man hand touching on smartphone to working about fut

Die EU-Kommission wärmte sich mit der vor kurzem verhängten Milliardenstrafe gegen Google scheinbar nur auf, denn nun blüht selbiges dem Tech-Konzern Apple. Auch hier fällt die Strafe mit 1,8 Milliarden Euro nicht kleinlich aus. Apple wird vorgeworfen den Wettbewerb von Musik-Streaming Anbietern durch das App Store interne Zahlungssystem zu Gunsten von Apple Music zu verzerren.

Hintergrund

Der App Store ist für App-Entwickler unumgänglich, auch Giganten wie beispielsweise Spotify und Instagram können sich diesem nicht entziehen. Denn um die Produkte auf dem Smartphone zu nutzen, müssen sie erstmal heruntergeladen werden – und einen anderen Weg als den App Store gibt es bei Apple-Produkten wie dem iPhone oder iPad nicht.

Diese Unumgänglichkeit lässt sich Apple happig vergüten: mit 15-30 Prozent der gesamten Einnahmen bei abgeschlossenen Abonnements. Dies gilt insbesondere bei Abo-Modellen wie beispielsweise Spotify – dabei werden bei Abos mit einer Laufzeit von unter einem Jahr immer die 30% fällig, während ab einem Jahr der Betrag auf 15% zurückgeht.

Verfahren

Spotify macht geltend, dass dieses Vorgehen insbesondere im Wettbewerb von Musik-Streaming-Anbietern einen Wettbewerbsvorteil für Apple Music darstellt.

Apple bestreitet die Vorwürfe. Insbesondere läge der Fall anders, weil Spotify das Abo über eine externe Website und nicht über das App Store interne Zahlungssystem abwickle.

Das sieht die EU-Kommission scheinbar anders, denn sie verhängte eine Strafe in Höhe von 1,8 Milliarden Euro gegen den Tech-Konzern.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Erlaubnis zum Versand des Newsletters: Ich möchte regelmäßig per E-Mail über aktuelle News und interessante Entwicklungen aus den Tätigkeitsfeldern der Anwaltskanzlei Hild & Kollegen informiert werden. Diese Einwilligung zur Nutzung meiner E-Mail-Adresse kann ich jederzeit für die Zukunft widerrufen, in dem ich z. B. eine E-Mail an newsletter [at] kanzlei.biz sende. Der Newsletter-Versand erfolgt entsprechend unserer Datenschutzerklärung.

n/a