OpenAI – das Aschenputtel der Tech-Unternehmen?

01. Dezember 2025
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Das Startup OpenAI wirft Big-Tech-Unternehmen wettbewerbsverzerrendes Verhalten vor. Laut Bloomberg wird die Bindung von Nutzern an große Unternehmen kritisiert, sowie die daraus resultierende Benachteiligung von weniger etablierten Anbietern. OpenAI fordert deshalb einen Wettbewerbsausgleich von der EU.

Hintergrund

Der 2015 gegründete ChatGPT-Entwickler OpenAI gilt als das größte, weltweit meist bedachte Startup. Über die vergangenen zehn Jahre wurde das Unternehmen milliardenschwer.

OpenAI möchte, wie Google und Co. seine Nutzer möglichst lang auf seiner Plattform halten. Dies geschieht beispielsweise mithilfe von Instant-Checkouts, bei denen Zahlungen direkt auf der Website abgewickelt werden. Ziel der Big-Tech-Unternehmen ist es, den Nutzern ein derart großes Angebot für zu bieten, welches die User voll und ganz zufrieden stellt, sodass ausschließliche die eigene Plattform verwendet wird.

Wichtigkeit der Daten

Die Qualität der von einer KI erzeugten Ergebnisse hängt maßgeblich von der Menge der ihr zur Verfügung gestellten Daten ab. Daher werden meist alle für ein Unternehmen verfügbare als sog. Trainingsmaterial verwendet.

Wettbewerbsverzerrung

OpenAI warf den Big-Tech- Unternehmen schädigendes Verhalten in Form von Wettbewerbsverzerrung vor. Sogar ihrem Investor und Vertrauten Microsoft will OpenAI unfairen Wettbewerb unterstellen, wenn dieser der Umwandlung in ein rentableres Unternehmen nicht zustimmen würde.

Hauptkritikpunkt von OpenAI war das Ausmaß der Daten auf die die älteren Unternehmen zugreifen können.

Rolle der EU

Gegenüber den Wettbewerbshüten der EU äußerte OpenAI Bedenken bezüglich der Wettbewerbsmäßigkeit, gepaart mit der Aufforderung, dass die Behörden eine starke Kundenbindung der Tech-Unternehmen verhindern sollten.

OpenAI verlangte Zugriff auf wichtige Daten, um den fairen Wettbewerb erhalten zu können.

Diesbezüglich äußerte sich die EU-Kommission nicht.

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