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Bundeskartellamt ermittelt gegen Amazon-Tochter Audible und Apple

17. November 2015
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graue Computer-Tastatur mit einer blauen Taste auf der Kopfhörer zu sehen sind, und auf der steht "Hörbücher"

Die langjährige Vereinbarung von Apple und Audible über den Bezug von Hörbüchern wird nun vom Bundeskartellamt untersucht. Audible liefert Hörbücher für den Vertrieb über den iTunes-Store, das Download-Portal von Apple. Geprüft wird vor allem ob Hörbuchverlage für den Absatz ihrer digitalen Hörbücher ausreichende Ausweichalternativen zur Verfügung stehen.

Audible kommt beim Verkauf von digitalen Hörbüchern bereits auf einen Marktanteil von 90 Prozent. Gerade diese Vormachtstellung nutzt Audible aus, um kleineren Hörbuchverlagen existenzbedrohenden Bedingungen aufzuzwingen, so der Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Der Börsenverein hatte mit seiner Beschwerde das Verwaltungsverfahren des Bundeskartellamts erst angestoßen.

Aktuell versucht Audible den Verlagen ein Flatrate-Modell aufzuzwingen, welches diesen deutlich geringere Umsätze bringen würde. Sollten die Verlage sich weigern, droht Audible mit Auslistung. Audible zählt dabei zu den größten Produzenten von Hörbüchern nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa, und ist darüber hinaus auch führender Anbieter bei dem Schwerpunkt Hörbuch-Downloads. Der iTunes-Store von Apple ist zudem eines der größten digitalen Handelsportale für Musik, Videos, Apps, eBooks und auch Hörbüchern. Aufgrund dieser marktbeherrschenden Situation sieht sich das Bundeskartellamt dazu veranlasst, die Vereinbarung zwischen Apple und Audible genauer zu überprüfen.

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