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Inhalte aus der Kategorie: „Urheberrecht“

26. April 2016

Led Zeppelins „Stairway to Heaven“ unter Plagiatsverdacht

Ortsschild mit Original und Plagiat

Die Musiker der weltbekannten US-Band Led Zeppelin stehen erneut im Mittelpunkt eines urheberrechtlichen Plagiat-Streites. Konkret geht es um ihr wohl bekanntestes Werk „Stairway to Heaven“. Der Vorwurf: Der einprägsame Gitarrenriff zu Beginn des Liedes stamme in Wahrheit gar nicht aus der Feder von Led Zeppelin-Frontmann Jimmy Page, sondern sei lediglich eine Kopie aus dem Song „Taurus“ der Band Spirit.

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12. April 2016

Setzen eines Hyperlinks auf Inhalte, die ohne Einverständnis des Urheberrechtsinhabers veröffentlicht wurden, verletzen das Urheberrecht nicht

Europäischer Gerichtshof, EuGH

Jegliche Wiedergabe eines Werkes bedarf der Erlaubnis des Urheberrechtsinhabers, das besagt eine EU-Richtlinie.

Umso überraschender ist die Aussage des Generalanwalts, dass das Setzen eines Hyperlinks im Internet nicht als „Handlung der öffentlichen Wiedergabe“ eingestuft werden kann. Dies gilt uneingeschränkt, auch wenn der Inhalt der verlinkten Webseite ohne Zustimmung des Urheberrechtsinhabers veröffentlicht wurde.

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08. April 2016

Wikimedia erleidet in Schweden eine Niederlage im Streit um die Panoramafreiheit

Panoramabild von Schwedens Hauptstadt Stockholm.

In einer aktuellen Entscheidung hat das höchste schwedische Gericht Wikimedia Schweden untersagt, Fotos von Kunstwerken im öffentlichen Raum ohne Zustimmung des Rechteinhabers zu veröffentlichen. Im Streit um die Panoramafreiheit - dem Recht, öffentliche Bauwerke zu fotografieren und diese Aufnahmen zu verwerten - stellt dies eine bittere Niederlage für Wikimedia dar.

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24. März 2016

Steht berühmtem Selfie-Affen Urheberrecht an seinem Bild zu?

Ein Affe macht mit einem Smartphone ein Selfie

Bereits im Januar diesen Jahres hatte ein US-amerikanisches Gericht entschieden, dass dem Makake Naruto kein Urheberrecht an seinem Selfie zusteht. Die Tierschutzorganisation Peta hat diese Entscheidung nun jedoch angefochten, in der Folge muss sich das zuständige Bundesgericht mit der Frage befassen, ob Naruto das Copyright an seinem Selfie hält.

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17. März 2016

Reform des Urhebervertragsrechts: vernünftiger Kompromiss oder Mogelpackung?

viele Bücher stehen in einem großen Bücherregal

Die Bundesregierung hat am Mittwoch den von Heiko Maas, Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz, vorgelegten Gesetzesentwurf zur verbesserten Durchsetzung des Anspruchs der Urheber und ausübenden Künstler auf angemessene Vergütung beschlossen. Nach eigener Aussage des Ministers stärke die Reform die Position der Kreativen im Land und führe dazu, dass sich „Urheber und Verwerter wieder auf Augenhöhe begegnen“. Die „Initiative Urheberrecht“ bezeichnete den Regierungsentwurf dagegen als Mogelpackung, die Erwartungen, die noch der Referentenentwurf geweckt hätte, würden nicht erfüllt.

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16. Februar 2016

Deutscher YouTube-Star wegen Volksverhetzung verurteilt

Weißer Play-Button auf schwarzem Hintergrund
Auf seinem YouTube-Kanal "JuliensBlog", der mit 1,3 Millionen Abonnenten zu einem der populärsten deutschen YouTube-Kanäle zählt, veröffentlichte ein 27-Jähriger YouTuber Clips, mit denen er schon des Öfteren wegen seiner provokativen Texte aufgefallen ist. Nun wurde er vom Amtsgericht Tecklenburg aufgrund seiner drastischen Äußerungen in einem Beitrag zum Lokführerstreik, in welchem er die Gewerkschaft der Lokführer (GDL) beleidigte, wegen Volksverhetzung zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten auf Bewährung und einer Geldstrafe von 15.000 Euro verurteilt.
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12. Februar 2016

Fairnessausgleich für „Das Boot“-Kameramann

Foto einer professionellen Film-Kamera

Der Rechtsstreit zwischen den Filmrechteauswertern des Filmklassikers „Das Boot“ aus dem Jahr 1981 und dem Chef-Kameramann Jost Vacano geht in eine weitere Runde. Seit fast zehn Jahren streitet der 81-jährige Filmemacher mit der Bavaria Film, deren Tochter Eurovideo und dem WDR um einen sogenannten Fairnessausgleich. Vacano hatte für seine Leistungen in dem weltweit erfolgreichen Film nur ein umsatzunabhängiges Pauschalhonorar erhalten. Vor dem Landgericht München I ist nun ein Verfahren anhängig, welches erstmals über die Höhe einer nachträglichen Vergütung entscheiden soll.

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29. Januar 2016

GEMA-Klage gegen YouTube erneut abgewiesen

Ausschnitt eines Web-Players.

Die Musikverwertungsgesellschaft „GEMA“ scheitert vor dem OLG München abermals mit ihrer Schadensersatzanforderung gegen YouTube. Das Gericht hat die Klage abgewiesen und damit das Urteil des LG München aus dem Jahre 2015 bestätigt.

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