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Urteile aus der Kategorie „Entscheidungen“
01. April 2008 Pressemitteilung des LG München I vom 01.04.2008, Az.: 7 O 12954/05 Das LG München I hat einem Psychiatriepatienten Schadensersatz wegen Filmaufnahmen in einer Klinik zugesprochen, da es sich bei den Aufnahmen um einen schwerwiegenden Eingriff in die Persönlichkeitsrechte handelt. Dabei stand im Mittelpunkt des Rechtsstreits die Frage, ob der Patient den Aufnahmen zustimmen konnte.
Weiterlesen 26. März 2008 Urteil des LG Braunschweig vom 26.03.2008, Az.: 9 O 250/08 (022) Zeichenrechte können verletzt werden bei der Verwendung eines geschützten Zeichens als Keyword in einer AdWords-Kampagne, wenn eine markenmäßige Benutzung durch Ausnutzung der markenspezifischen Lotsenfunktion vorliegt.
Weiterlesen 26. März 2008 Urteil des AG Hamm vom 26.03.2008, Az.: 17 C 62/08 Wirbt ein Anbieter im Internet mit der zahlreichen Verwendung der Begriffe "free", "gratis" und "umsonst" und erweckt dadurch den Eindruck eines kostenlosen SMS-Versandes, kann der Kunde auch von einem kostenlosen Service ausgehen. Selbst wenn die Allgemeinen Geschäftsbedingungen eine entsprechende Regelung der Entgeltlichkeit beinhalten, wird diese Klausel gem. § 305c Abs. 1 BGB als überraschende Klausel nicht Vertragsbestandteil. ...
Weiterlesen 25. März 2008 Urteil des LG Köln vom 25.03.2008, Az.: 8 O 185/07 Wenn ein Marktteilnehmer eine Mitteilung über einen Besetzungswechesl im Presse- und Verlagsbereich macht, ist diese unter wettberwerblichen Gesichtspunkten nicht zu beanstanden, solange derartige Rundschreiben keine polemischen, überzogenen oder sonst unnötig herabsetzenden Äußerungen über den ehemaligen Vertragspartner enthalten und nur rein informatorischen Zwecken dienen.
Weiterlesen 25. März 2008 Urteil des OLG Koblenz vom 25.03.2008, Az.: 4 U 959/07
Es liegt eine irreführende Werbung i.S. vom § 5 UWG vor, wenn ein Umzugsunternehmen im Internet oder im Telefonbuch mit der Vorwahl einer Stadt wirbt, in der er keine Niederlassung mit eigenem Büro und Personal unterhält und in der Werbung nicht auf eine Anrufweiterschaltung hinweist. ...
Weiterlesen 20. März 2008 Pressemitteilung des BGH vom 20.03.2008, Az.: I ZR 166/05 Auch der Eigentümer eines Werkoriginals darf grundsätzlich keine Änderungen an dem ihm gehörenden Original vornehmen, Umbaumaßnahmen verstoßen grundsätzlich gegen das urheberrechtliche Änderungsverbot. Der Urheber hat grundsätzlich ein Recht darauf, dass das von ihm geschaffene Werk der Mit- und Nachweilt unverändert erhalten bleibt. Ein derartiger Konflikt zwischen den Belangen des Urhebers und des Eigentümers kann jedoch letztlich nur durch eine Abwägung der jeweils betroffenen Interessen gelöst werden. Im Streitfall wiegt das Interesse der Beklagten an dem Umbau nach Auffassung des Bundesgerichtshofs schwerer als das Erhaltungsinteresse des Urhebers.
Weiterlesen 20. März 2008 Urteil des Hanseatischen OLG Hamburg 20.03.2008, Az.: 7 W 19/08 Da ein Betroffener zwei Jahre nicht gegen eine Rechtsverletzung vorgegangen ist, kann dieser gegen ein sein Persönlichkeitsrecht verletzenden TV-Film nicht gerichtlich vorgehen, auch wenn eine erneute Ausstrahlung unmittelbar bevorsteht.
Weiterlesen 14. März 2008 Urteil des LG Schwerin vom 14.03.2008, Az.: 3 O 668/06 Der Prioritätsgrundsatz besagt lediglich, dass dann wenn mehrere Personen als berechtigte Namensträger in Betracht kommen, für sie hinsichtlich der Registrierung ihres Namens als Internetadresse grundsätzlich das "Gerechtigkeitssystem der Priorität" gilt, also derjenige der als erster diesen Namen als Domain hat registrieren lassen, berichtigter Nutzer unter Ausschluss des Gleichnamigen ist.
Weiterlesen 14. März 2008 Urteil des LG Mannheim vom 14.03.2008, Az.: 7 O 263/07 Kart Richtet ein Hersteller ein selektives Vertriebssystem ein, in dem er seinen Fachhändlern vorschreibt, ein stationäres Einzelhandelsgeschäft zu unterhalten, und nicht über Auktionsplattformen zu vertreiben, so liegt kein Verstoß gegen § 1 GWB vor. ...
Weiterlesen 12. März 2008 Pressemitteilung des BGH vom 12.03.2008, Az.: VIII ZR 253/05 Der unter anderem für das Kaufrecht zuständige VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat seine Rechtsprechung fortentwickelt, wonach ein Sachmangel eines Gebrauchtfahrzeugs bereits in der Eigenschaft als Unfallwagen liegen kann (§ 434 BGB).
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