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Vertrauen Sie auf unser Fachwissen

Mehr als hundert Interviews unserer Rechtanwälte- und Fachanwälte sind in
über hundert verschiedenen Medien erschienen.

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Wellenreiter surft auf riesiger türkisblauer Welle
Erfahrung im Internetrecht seit 2001

Die Anwaltskanzlei Hild war bereits 2001 als eine der ersten Kanzleien bundesweit im Internetrecht tätig.

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Kletterer an Überhang
Auch wenn Sie sich in risikoreichem Terrain bewegen, wir sichern Sie ab.

rechts- und abmahnsichere AGBs und Webseiten-Prüfung durch spezialisierte Rechtsanwälte und Fachanwälte

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EIn männlicher Löwe liegt neben einem weiblichen Löwe der gerade brüllt.
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Wir sind deutschlandweit für Sie tätig.

Aufgrund unserer Spezialisierung sind wir fast ausschließlich deutschlandweit tätig.
Im Regelfall nehmen wir auch alle Termine für Sie persönlich wahr.

Paparazzi fotografieren ein Paar im Auto, das sich mit einer Hand abzuschirmen versucht
Wir schützen Ihre Privatsphäre.

Schneller und effizienter Schutz gegen rechtsverletzende Veröffentlichungen in Medien und Internet.

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Sind Urheberrechtsverletzungen (z.B. durch Filesharing in einer Tauschbörse) auch strafbar?

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Ja. Gemäß § 106 Abs. 1 UrhG macht sich strafbar, wer in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen ohne Einwilligung des Berechtigten ein Werk, eine Bearbeitung oder Umgestaltung eines Werks vervielfältigt, verbreitet oder öffentlich wiedergibt.

Durch den Upload einer urheberrechtlich geschützten Datei in eine Tauschbörse kommt es zu einer solchen Vervielfältigungshandlung im Sinne der Norm, da die Datei gem. § 19a UrhG unberechtigterweise öffentlich zugänglich gemacht wird. Ein „gesetzlich zugelassener Fall“ im Sinne einer urheberrechtlichen Schrankennorm kann dabei nicht gesehen werden.

Auch Downloads fallen grundsätzlich unter den Vervielfältigungsbegriff des § 106 Abs. 1 UrhG. Umstritten ist jedoch, ob das Herunterladen aus einer Tauschbörse unter die Schrankennorm des § 53 UrhG („Vervielfältigungen zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch“) als „gesetzlich zugelassenen Fall“ erfolgt. Allerdings ist dann Voraussetzungen, dass keine offensichtlich rechtswidrig hergestellte oder öffentlich zugänglich gemachte Vorlage verwendet wird. Zwar ist dies grundsätzlich vom jeweiligen Einzelfall abhängig, jedoch wird man in aller Regel davon ausgehen können, dass es sich bei den angebotenen Dateien von bekannten Künstlern, deren Werke andernorts nur kostenpflichtig erworben werden können oder die sich gerade in der relevanten Verwertungsphase befinden, um keine legalen Downloads handelt.

Nach § 108a Abs. 1 UrhG wird die unerlaubte Verwertung sogar unter Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren gestellt, wenn sie gewerbsmäßig begangen wird. Dies ist immer dann der Fall, wenn die Urheberrechtsverletzung erfolgt, um sich eine fortlaufende Einnahmequelle von einigem Umfang und einiger Dauer zu schaffen.

 

Kategorie(n): Internetstrafrecht
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